"Prinzessin Schabbat" im Jüdischen Museum

Ausstellung um den jüdischen Feiertag mit wertvollen Ritualgegenständen

Wien, (OTS) Wertvolle Ritualgegenstände, im Mittelpunkt sechs Bsamim-Türme (Gewürzbehälter, die aromatische Düfte verströmen) aus Schwäbisch-Gmünd, präsentiert das Jüdische Museum der Stadt Wien in der Ausstellung "Prinzessin Schabbat". Heinrich Heine hat mit seinem gleichnamigen Gedicht der Ausstellung den Titel gegeben: der Schabbat als der siebente Tag der Woche nach den sechs Arbeitstagen, als der Tag der Ruhe, als Tag, analog zur Schöpfung, der Betrachtung des Geschaffenen. Traditionell verbindet sich dieser Tag mit Riten und Zeremonien und damit auch mit Ritualgegenständen auf höchstem künstlerischen Standard. Die Ausstellung im Jüdischen Museum ist Sonntag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr zu sehen.****

Nachdem das Jüdische Museum bereits einer Reihe von jüdischen Feiertagen Ausstellungen gewidmet hat, zeigt es nun eine umfangreiche Präsentation zum Schabbat, dem Tag der Ruhe, aber auch der Riten und Zeremonien. Ritualgegenstände von hoher künstlerischer und historischer Bedeutung geben ein Bild der Bedeutung dieses Tages für das Judentum. Neben Beispielen aus dem eigenen Bestand des jüdischen Museums sind mit sechs Bsamim-Türmen, die im 18. Jahrhundert in Schwäbisch-Gmünd gefertigt wurden, besonders kostbare Beispiele zu sehen. Die von christlichen Silberschmieden für jüdische Auftraggeber hergestellten ungemein filigranen Objekte vereinigen örtliche formelle Einflüsse und Traditionen mit jüdischen Inhalten und Formgebungen, die vor allem nach Galizien weisen. Insgesamt acht Bsamim-Türme aus Schwäbisch-Gmünd existieren heute noch weltweit, sechs davon sind in der Ausstellung im Jüdischen Museum zu sehen, die rund um diese wertvollen Exponate und geleitet von Heinrich Heines literarischer Lobpreisung die Bedeutung des Schabbat als Tag der Ruhe und als Tag Gottes darstellt.

Internationales Lob für Jüdisches Museum

Direktor Karl Albrecht-Weinberger verwies bei der Präsentation der Ausstellung auch auf die vielfältige internationale Resonanz, die das Jüdische Museum findet. So auch im New Yorker "Review of Books", wo dezidiert auf das Wiener Jüdische Museum als die Adresse in Mitteleuropa hingewiesen wird, die durch ihre Ausstellungen und Publikationen jüdische Themen unter verschiedensten Blickwinkeln optimal aufbereitet und darstellt. Mit "Prinzessin Schabbat" zeigt das Museum einmal mehr eine Ausstellung, die sich sensibel, aber auch Wissen und Bewusstsein vermittelnd einem derartigen Thema annähert.

Weitere Informationen:
o Jüdisches Museum Wien: http:/ /www.jmw.at/
(Schluss) gab

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dr. Martin Gabriel
Tel.: 4000/81 842
e-mail: gab@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK