Povysil: Verbesserte Versorgung in Spitalsambulanzen

Kein Mehraufwand durch Ambulanzgebühr in Krankenanstalten

Wien, 2002-02-15 (fpd) "Patienten suchen verstärkt den niedergelassenen Bereich auf, dies bestätigt der Rückgang von Ambulanzbesuchen im 3. Quartal des Jahres 2001, sowie das Verständnis der Bevölkerung für die angespannte Situation im Gesundheitsbereich" betonte heute die freiheitliche Gesundheitspolitikerin NAbg. Prim. Dr. Brigitte Povysil. ****

Dadurch sei der gewünschte Lenkungseffekt durch den Behandlungsbeitrag eindeutig gegeben. "Daß SPÖ und Grüne immer nur auf die für Sie zu geringen Einnahmen von zirka 13,23 Millionen Euro(rd. 182 Mio ATS) im 3. Quartal verweisen, zeigt, daß Sie den Behandlungsbeitrag immer nur als eine Form von Steuer gesehen haben. Der Sinn jedoch ist, Patienten verstärkt dem günstigeren niedergelassenen Bereich zuzuführen und die Ambulanzen für Notfälle sowie für Spezialuntersuchungen den entsprechenden Patienten zur Verfügung zu stellen. Weniger Patienten in den Spitalsambulanzen bedeutet eine Qualitätssteigerung, da sich nun die Ärzte mehr Zeit für die einzelnen Patienten nehmen können und die Wartezeit verkürzt wird. Auch 13,23 Millionen € sind für das Gesundheitssystem förderlich. Die Maßnahme ist daher als klarer Erfolg unter Berücksichtigung sozialer Komponenten, zu werten", so Povysil.

Die vorgeschobene Einhebungsproblematik sei durch die Gebietskrankenkassen hausgemacht. "Ein diesbezüglicher Mehraufwand in den Spitälern ist nicht gegeben, da die Ambulanzbesuche so oder so zu Verrechnungszwecken dem Versicherungsträger weitergemeldet werden müssen. Povysil fordert daher von der SPÖ und dem ÖGB: "Beenden Sie die Verunsicherungspropaganda gegenüber der Bevölkerung und treten Sie endlich in den vernünftigen Dialog zur gemeinsamen Sicherung unseres Gesundheitssystem zum Wohle unserer Bürger ein."(Schluß)

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