Lichtenberger: Drohgebärden von WK-Funktionär gegen Gesetzeskontrollen entlarvend

'Weisser Punkt' ist Hohn und Scheinaktivität

OTS (Wien) - "Die Drohgebärden seitens der Salzburger Frächter, allen voran der Fachgruppenvorstehers der Salzburger Wirtschaftskammer, ihre Betriebe in Deutschland anzusiedeln, wenn in Österreich effiziente Kontrollen über die Einhaltung der Gesetze durchgeführt werden sollten, ist mehr als entlarvend", übt heute die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger, heftige Kritik an den betroffenen Frächtern, insbesondere aber an der Wirtschaftskammer.

"WK-Generalsekretär Mitterlehner, der sich bisher als Wortführer aller Frachter stark gemacht hat, muss sich deklarieren, welche Transportunternehmen er künftig zu vertreten gedenkt: Steht er auf der Seite jener, die ankündigen, sich vor den Gesetzen mittels Betriebverlagerung drücken zu wollen?", so Lichtenberger.

Die Grünen bewerten das so genannte Ergebnis des Sozialpartnergipfels in diesem Zusammenhang überdies als äußerst dürftig und fragwürdig:
"Wer sich in diesem Land an Gesetze hält, soll mit einem 'Weißen Punkt' belohnt werden. Das ist ja wohl ein Hohn und kann bestenfalls all Scheinaktivität tituliert werden", so Lichtenberger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB