Staffaneller: Euroteam-U-Ausschuß: Bei "Tatblatt" spät die Notbremse gezogen

Verwirrspiel um Weisung

Wien, 2002-02-15 (fpd) - Spät aber doch haben öffentliche Stellen beim Tatblatt die Notbremse gezogen und Förderungen eingestellt. Das ergab die gestrige Befragung im Euroteam-Untersuchungsausschuß des Nationalrates. "Allzu lange haben ja Linke aus den Reihen der Grünen und der SPÖ ja diese Anstifter oder Befürworter gewaltsamer Aktionen gehätschelt und mit Geld gefüttert", erklärt dazu der freiheitliche Abg. Norbert Staffaneller. *****

Wichtig war verschiedenen Herrschaften offenbar nur, daß es gegen die Freiheitlichen ging. "Ich habe die Zeitung zwar nie gelesen aber gespendet, als es 1995 darum ging in einem Gerichtsverfahren mit Jörg Haider weitere Prozeßschritte zu setzen", erklärte dazu Ex-Minister Einem "herzig offen" im Ausschuß. Hier habe es ganz eindeutig einen mächtigen blinden Fleck im linken Auge gegeben, wenn ein Staatssekretär so "ahnungslos" tatbereite linke Radikale fördere, so Staffaneller weiter.

"Frappierend ist auch das Verwirrspiel darum, wer die Weisung gegeben hat, die Förderung für den Trägerverein des Tatblatts einzustellen. Der Landesgeschäftsführer des AMS Wien spricht von einer Weisung durch Generaldirektor Dr. Buchinger; der aber widerspricht dem klar und ortet als Quelle der Weisung Minister Hums. Hier weiß offenbar die Linke nicht, was die Linke tat, oder will es nicht mehr wissen" meinte Staffaneller dazu abschließend. (Schluß)

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