VP-Stadtrat MARBOE: Budget der Stadtarchäologie soll um die Hälfte gekürzt werden

Wien (ÖVP-Klub) Nur wenige Tage nach Bekanntwerden der Subventionsstreichung für das bedeutende Jugendkultur-Projekt "point of music" (siehe OTS 0044 vom 13.02.2002) aus "budgetären Gründen" sorgt schon der nächste Einsparungsplan des Wiener Kulturstadtrates für Aufregung unter den Kulturschaffenden. "Zur Sanierung des angeblich höchsten Kulturbudgets in der Geschichte Wiens, sollen nun der Wiener Stadtarchäologie die finanziellen Grundlagen entzogen werden", berichtet VP-Stadtrat Dr. Peter MARBOE.

"Das ohnehin schon karge Budget der Wiener Stadtarchäologie von rund 20 Mio. Schilling soll um 9 Mio. Schilling, also fast die Hälfte, gekürzt werden, um andere sozialdemokratische Lieblingsprojekte finanzieren oder Budgetlöcher stopfen zu können." De facto wäre das, so MARBOE weiter, das Ende dieses, für Wien so wichtigen, kulturpolitischen Bereiches.

"Die Archäologie ist ein wesentlicher Bestandteil des Gedächtnisses einer Stadt, die für das Verständnis unserer Kulturgeschichte unentbehrlich ist", meinte der VP-Politiker. "Ich kann nur an den Kulturstadtrat appellieren, dass es nicht zu einer derartig schwerwiegenden Maßnahme kommt." Der Verlust der Stadtarchäologie, wäre ein großer Verlust mit schwerwiegenden negativen Folgen für die Geschichte unserer Stadt und ihrer Bewohner. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Herr Kulturstadtrat für diesen Verlust verantwortlich sein will." MARBOE sicherte den Wiener Archäologen seine volle Unterstützung im Kampf um ihr finanzielles Überleben zu.***

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