Prammer zu Haupt: Beirat ersetzt keine Frauenpolitik

Wien (SK) Zurückhaltend äußerte sich am Freitag SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer zum Vorschlag von Sozialminister Herbert Haupt, einen frauenpolitischen Beirat einzusetzen: "Es muss klar sein, dass damit Frauenpolitik nicht ersetzt werden kann", betonte Prammer.****

Zwar könne ein solcher Beirat positive Auswirkungen haben, allerdings müssten dann etliche Voraussetzungen, wie zum Beispiel eine gesetzliche Verankerung, bei der auch die Kompetenzen des Beirats geklärt sind, erfüllt werden. "Die Mitglieder des Beirates und deren Meinungen müssen auch ernst genommen werden", sagte Prammer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Sie sei in diesem Zusammenhang besonders gespannt, ob Haupt auch die Vertreterinnen der Frauen-Vereine und -Einrichtungen zu Wort kommen lässt, deren Finanzmittel empfindlich gekürzt wurden.

Prammer deponierte abschließend, dass Haupt "leider zur großen Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes und zur Rücknahme der im Vorjahr eingeführten Verschlechterungen des Gleichbehandlungsgesetzes für den Öffentlichen Dienst, nichts beigetragen hat. Beides wurde bloß vertagt." (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK