ÖBB: Massiver Ausbau von Park&Ride-Anlagen im Burgenland

Deutschkreutz und Donnerskirchen fix, weitere Standorte in Vorbereitung

Wien (OTS) - Die Bahnhöfe und Haltestellen der ÖBB im Burgenland werden immer mehr Zentren der vernetzten Mobilität. Ein möglichst perfektes Zusammenspiel von öffentlichem Verkehr und Individualverkehr zu organisieren, ist eine der großen Herausforderungen, der die ÖBB in den vergangenen Jahren verstärkt mit dem Ausbau von Park&Ride-Anlagen begegnen. Durch gut angelegte und vor allem zahlreiche PKW- und Fahrradabstellplätze im Bereich wichtiger Bahnhöfe und Haltestellen ist es möglich, mit dem Verkehrsträger Bahn eine großräumige Flächenabdeckung auch in ländlichen Regionen zu erreichen. Nun steht der Ausbau weiterer Anlagen im Burgenland bevor. Die Standorte Deutschkreutz und Donnerskirchen sind bereits fix, weitere sind in Vorbereitung.

Park&Ride-Anlage Deutschkreutz

Eines der größten Investitionsvorhaben im Bereich Park&Ride wird noch heuer beim Bahnhof Deutschkreutz realisiert. Insgesamt 103 PKW-Stellplätze, 42 überdachte Zweiradabstellplätze und zwei Busbuchten wird die neue Park&Ride-Anlage Deutschkreutz an diesem wichtigen Bahnanschluss bekommen. Damit wird ein großer Einzugsbereich abgedeckt und das Umsteigen auf die Bahn erleichtert. Die Reise nach Wiener Neustadt in rund 50 Minuten oder nach Wien in unter 1h 30min mit modernen City Shuttle Doppelstock-Garnituren wird damit einfacher und bequemer.

Finanziert wird die Park&Ride-Anlage Deutschkreutz zu 80% vom Land Burgenland und zu 20% von der Marktgemeinde Deutschkreutz. Die ÖBB stellen hierfür ihre Grundstücke zur Verfügung. Insgesamt werden hier rund 290.000 Euro (ATS 3.990.000) investiert. Baubeginn ist im Juli 2002, Fertigstellung bereits im September.

Park&Ride-Anlage Donnerskirchen

Ebenfalls fix ist die neue Park&Ride-Anlage in Donnerskirchen. 38 befestigte PKW- und 10 überdachte Fahrradabstellplätze werden hier den Bahnreisenden auf der Verbindung zwischen Eisenstadt und Neusiedl und weiter nach Wien künftig zur Verfügung stehen. In rund 1 Stunde Fahrzeit nach Wien wird damit täglichen Pendlern der Weg zur Arbeit leicht und angenehm gestaltet. Finanziert wird diese ebenfalls auf Bahngrund gelegene Anlage zu 50% von den ÖBB und zu 50% von der Marktgemeinde Donnerskirchen. Das Investitionsvolumen beläuft sich hier auf über 36.000 Euro (ATS 500.000). Bereits im April 2002 wird mit dem Bau begonnen, im Mai wird die neue Anlage dann für die Kunden der ÖBB geöffnet.

Park&Ride-Anlage Mattersburg

Noch in Verhandlung, aber so gut wie fix, ist auch die Errichtung einer neuen Park&Ride-Anlage beim Bahnhof Mattersburg. Hier werden die ÖBB voraussichtlich 50% des Investitionsvolumens übernehmen, 30% sollen von der Stadt Mattersburg und 20% vom Land Burgenland kommen. 47 PKW- und 48-Zweirad-Abstellplätze soll diese Anlage umfassen. Damit kann ein zufriedenstellendes Angebot für die zahlreichen Pendler der Region geschaffen werden, mit einer Fahrzeit mit der Bahn nach Wiener Neustadt in rund 20 Minuten und nach Wien in rund 1 Stunde.

Weitere Projekte in Vorbereitung

Über die genannten Projekte hinaus setzen die ÖBB ihre Investitionen in kundengerechte Schnittstellen fort. So laufen zur Zeit die Vorbereitungen für weitere Park&Ride-Anlagen im Burgenland auf Hochtouren. Konkret geht es um Anlagen bei den Bahnstationen Bad Sauerbrunn, Eisenstadt, Parndorf Bahnhof, Parndorf Ort, Wiesen-Sigleß und Winden am See. Diese Projekte wurden als Folge der von den ÖBB durchgeführten Reisestromanalyse als "maßgeblich strukturverbessernd" bewertet. Die ÖBB arbeiten daher an entsprechenden Realisierungsvarianten, in die auch die jeweiligen Gemeinden und das Land Burgenland eingebunden werden.

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