Strache: Stadt Wien kann Hochhäuser doch verhindern

Die verantwortlichen SP-Politiker müssen nur wollen

Wien, 15-02-2002 (fpd) - Wenn SP-Stadtrat Schicker der Öffentlichkeit darstellen will, er könne die Hochhaustürme (drei Hochhäuser sind beim Bahnhof Wien-Mitte und ein Hochhaus ist bei der Marxerbrücke geplant) nicht verhindern bzw. eine deutliche Reduktion nicht erzwingen, dann spricht aus ihm ausdrücklich der Wunsch und Vater des Gedankens, berichtet der Klubobmann-Stellvertreter Heinz-Christian Strache.****

Wenn die verantwortliche SP-Stadtregierung die Höhenentwicklung der vier Hochhaustürme verhindern will, dann kann sie es auch.
Strache erinnert daran, das die FPÖ über einen Rechtsanwalt mehrere Anrainerklagen beim Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof eingebracht hat, da der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan eben nach Rechtsauffassung mehrerer Juristen keine Gültigkeit besitzt.

Darüber hinaus hat der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) gefordert, die Höhenentwicklung in Wien-Mitte wesentlich zu reduzieren um das erst kürzlich erlangte Unesco-Weltkulturerbe für die Wiener Innenstadt nicht wieder zu verlieren.

Hier geht es nicht um Kapital und Gewinn für allfällige private Betreiber, in dieser Frage muß die Stadtregierung endlich den Interessen der Anrainer, der Landstraßer und dem Kulturauftrag nach Sicherung des Wiener Weltkulturerbes nachkommen. Wen die SP-Stadtregierung diesen Weg nicht einschlagen will, gefährdet sie bewusst die Lebensqualität der Landstraßer Bevölkerung und das Innerstädtische Weltkulturerbe. Dieses Verhalten ist nicht zu entschuldigen und wenn Herr Stadtrat Schicker nicht ehebaldigst eine positive Lösung präsentieren kann, ist er Rücktrittsreif, schloß Strache. (Schluß) jen

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