Borealis Konzernchef spricht sich beim Chem System Seminar für Neuorientierung der Kunststoffindustrie aus

Wien (OTS) - John Taylor, Chief Executive der Borealis A/S, unterstrich in seinem Referat bei dem jährlich stattfindenden europäischen Chem System Seminar, dass die Kunststoffindustrie nur dann langfristige Gewinne und Wachstum erzielen könne, wenn sie sich auf Steigerung des Kundennutzens während des gesamten Lieferprozesses konzentriere. Eine Strategie hingegen, die nur auf geringen Kosten und produktorientierter Herstellung aufbaue, verhindere Innovationen und verzögere das Wachstum, sagte er.

Das Thema des diesjährigen Seminars ist "Umstrukturierung und Erholung" und geht damit auf die laufenden Rationalisierungsprozesse in der Industrie ein, wo sich Unternehmen auf einen kommenden Erholungszyklus vorbereiten. Neben Taylor diskutierten führende Manager von Basell, BP und der Deutschen Bank ihre Strategien, um bessere Leistungen zu erzielen bzw. Mehrwert zu schaffen.

Taylor sagte, dass Kunststoffe lebensnotwendig für das moderne Leben sind - aufgrund ihrer Vielseitigkeit, Haltbarkeit, ihres geringen Gewichts, ihrer Sicherheit und Kosteneffizienz. Grundsätzlich gäbe es zwei Wege zur langfristigen Profitabilität und entsprechendem Wachstum: den poduktorientierten und den nutzen- bzw. wertorientierten Weg.

"Der produktorientierte Weg ist auf sich selbst konzentriert, abhängig von Rohstoffpreisen und geringen Produktionskosten. Er neigt dazu, Wert zu zerstören, indem er Innovation und Wachstum einschränkt", sagte er. "Auf der anderen Seite konzentriert sich der nutzenorientierte Weg auf Innovationen, neue Anwendungsgebiete und das Schaffen von Mehrwert für alle Beteiligten: vom Rohstofflieferanten über den Verarbeiter bis zum Kunden."

"Aufgrund ihrer vielen Vorteile sind Kunststoffe heute das Material schlechthin", sagte Taylor. "Aber beim Produktions- und Lieferprozess muss das Bewusstsein der Wertschaffung steigen, um Wachstum und Profitabilität zu stimulieren. Die Polyolefin-Industrie muss sich ihren Anteil sichern, um Innovationen finanzieren zu können und entsprechende Gewinne zu generieren."

Borealis aktualisierte ihre Konzernstrategie 2001 mit dem Ziel, ein führendes, gewinnbringendes und integriertes Polyolefinunternehmen zu werden, indem es für seine Kunden Wert schafft und diesen weitergibt. Geplant ist, die gut etablierte Position in Europa weiter zu stärken und gleichzeitig jene im Mittleren Osten und in Asien auszubauen.

Hintergrundinformation:

Borealis ist ein führender Hersteller von Polyolefinen bzw. hochqualitativen Kunststoffen. Der Konzern produziert Polyethylene und Polypropylene - insgesamt mehr als 3 Millionen Tonnen pro Jahr. Die Konzernzentrale befindet sich in Dänemark, Produktions- und Compoundanlagen gibt es in Belgien, Brasilien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Österreich (Schwechat und Linz), in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in den USA.

Borealis gehört zu 50 % dem norwegischen Ölkonzern Statoil und zu je 25 % der OMV, dem österreichischen Öl- und Gaskonzern, und der IPIC, der International Petroleum Investment Company of Abu Dhabi.

Mehr Informationen über Borealis: http://www.borealisgroup.com

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