Führerschein: ÖGJ-Forderungen werden umgesetzt

Forderung nach Höchstpreis von 1.000 Euro bleibt aufrecht

Wien (ÖGJ). "In einer bundesweiten Kampagne hat die Österreichische Gewerkschaftsjugend vergangenes Jahr massiv auf die Probleme der Führerscheinanwärter aufmerksam gemacht. Dabei befanden sich unter anderem auch die Forderungen nach der freien Wahl des Prüfungsortes und der Aufhebung der strengeren Geschwindigkeitsbegrenzungen für L17-Lenker. Auf diese Forderungen wurde auch in einem bundesweiten Aktionstag aufmerksam gemacht", so Stefan Maderner, Bundessekretär der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ). "Durch die vorliegende Novelle des Führerscheingesetzes werden diese Punkte nun hoffentlich bald Realität für Österreichs FahrschülerInnen."++++

Weiter aufrecht bleibe allerdings die Forderung nach einem Höchstpreis von 1.000 Euro für den B-Führerschein. "Nicht nur, dass derzeit die Kosten zwischen den Bundesländern und den rund 345 Fahrschulen in Österreich extrem unterschiedlich sind, stehen sie auch in keiner Relation zu einem Einkommen eines Jugendlichen", so Maderner. "Besonders viel liegt uns auch weiterhin daran, dass die Möglichkeit geschaffen wird, den Erste-Hilfe-Kurs in regelmäßigen Abständen von zehn Jahren kostenlos auffrischen zu können. Diese Einrichtung wäre ein positiver Beitrag, um das richtige Verhalten bei Unfällen zu schulen. Ebenso muss der erste Prüfungstermin zur Führerscheinprüfung vom Arbeitgeber entgeltlich freigegeben werden, da der Führerschein für viele Arbeitsplätze Voraussetzung ist", so der Bundessekretär abschließend.

Die ÖGJ bietet ihren Mitgliedern zusätzlich eine Gratis-CD-Rom mit allen Fragen und Antworten zur Führerscheinprüfung.

ÖGB, 14. Feber 2002 Nr. 140

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