Leitl: Wirtschaftliche Kreativköpfe schreiben Arbeitslosigkeit klein und Qualität groß!

Domany: Erfindergeist ist in Österreich am Leben!

Wien (PWK120) - "Zwischen steigenden Unternehmenszahlen und einer sinkenden Arbeitslosenrate besteht ein direkter Zusammenhang. Dass bei uns die Arbeitslosigkeit klein, Qualität Made in Austria aber groß geschrieben werden, verdanken wir gerade wirtschaftlichen Kreativköpfen. Die Umsetzung der Ideen, die aus dem Wettbewerb i2b stammen, werden diesen Zusammenhang deutlich sichtbar machen", sagte heute, Donnerstag, WKÖ-Präsident Christoph Leitl, anlässlich der Prämierung des Businessplan-Wettbewerbs "i2b". Der große Andrang bei diesem Wettbewerb stimme ihn "sehr zuversichtlich", dass die magische Schallmauer von 30.000 Unternehmensgründungen 2002 durchbrochen werde. Gerade das von ihm prämierte oberösterreichische Siegerprojekt des Teams "transMax!" unterstreiche die Innovationskraft, die mit diesen Businessplänen einherginge. Für WKÖ-Generalsekretär Christian Domany, zeigt die rege Teilnahme an diesem, auf technologieorientierte Geschäftspläne gerichteten Wettbewerb, "dass der Erfindergeist in Österreich lebt".

"Für uns ist dieser Wettbewerb eine gute Gelegenheit, nicht nur die 30.000er Hürde bei den Betriebsgründern energisch anzugehen, sondern auch die Möglichkeit, die Wirtschaftskammer - als einen der zwei Hauptträger von i2b - als Plattform für junge und Jungunternehmer zu positionieren", so Domany. Das sei schon deshalb besonders wichtig, weil damit Erfahrung und Know-how auf einen interessanten und spannenden Ideenmix treffen würden, der befruchtend für beide Seiten sei.

Prämiert wurden insgesamt zehn Ideen, von denen sich eine Reihe mit vorrangigen Anliegen der österreichischen Gesellschaft, wie dem Umweltschutz und Fragen der Sicherheit befassen. So entwickelte das Team Calantis aus Wien unter dem Titel "Infochemicals -Pflanzenschutz ohne chemische Keule" eine Möglichkeit - auf Basis chemisch-analytischer Methoden - in die chemische Kommunikation von Insekten einzugreifen. Picme, ein Team aus Niederösterreich, konzentrierte sich auf die Entwicklung eines Bioinformatikservices auf Grundlage klonrelevanter Daten.

Das von Leitl ausgezeichnete Team "transMax!" entwickelte einen gläsernen, intelligenten Tank, der es ermöglicht, jederzeit den exakten Tankinhalt in Liter, Befüllung und Entnahme mit genauer Uhrzeit nachzuweisen. Somit ist es möglich, dass alle Informationen, die lückenlos im LKW aufgezeichnet werden, per Datenübertragung an die Zentrale zu übermitteln. "Damit ergibt sich für den Kunden ein immenser Nutzen, der insgesamt die Abwicklung erleichtert und positive finanzielle Folgewirkungen mit sich bringt. Ein Projekt mit enormer Innovationskraft", so der Wirtschaftskammer-Präsident.

Gründerideen kamen aber auch aus den sonst den USA und Japan vorbehaltenen Bereichen: Das Team 3D-Media aus der Steiermark präsentierte eine Software zur Verwaltung und Visualisierung geographischer Dateninformationen. Das Team Vertex erstellte eine komplett neue Lösung für 3D-Animationen.

Beteiligt haben sich an der ersten Wettbewerbsphase insgesamt 107 Teams, ein späterer Einstieg in die zweite Stufe ist problemlos möglich. Die Top Ten Teams der ersten und zweiten Runde dürfen sich nun über eine Prämie von 1000 bzw. 2000 Euro freuen. Die Plätze eins bis drei erhalten beim Finale 20.000, 10.000 und 5000 Euro. Dass alle Teilnehmer aus diesem Wettbewerb als Sieger hervorgehen, liegt daran, dass schlussendlich jedes Team einen fertigen Business-Plan in Händen hält. "Eine professionell dargestellte und ausformulierte Geschäftsidee ist nun einmal das Um und Auf und eine wichtige Voraussetzung, um vom Potential eines Projektes auch zu Kapital zu kommen. Schließlich ist jedes neu gegründete Unternehmen ein wichtigerTeil im Motor der heimischen Wirtschaftsentwicklung", schloss Leitl. (us)

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