FP-Wagner fordert gerechte Vergabe der Wiener Notfallswohnungen

Wien, 14-02-2002 (fpd) - "Nicht durch welchen Verein Notfallswohnungen vergeben werden, sondern welche der in Not geratenen Familien die Wohnungen bekommt”, ist für den freiheitlichen Wohnbausprecher Gemeinderat Josef Wagner die wesentliche Frage. Das Ziel bei der Vergabe von Notfallswohnungen müsse sein, daß alle in Not geratenen Personen - selbstverständlich auch österreichische Staatsbürger - möglichst rasch und unbürokratisch zu einer leistbaren Wohnung kommen. ****

Das heutige Verlangen der ÖVP, Notfallswohnungen nicht nur vom "roten” Verein Volkshilfe Österreich vergeben zu lassen, sondern auch ÖVP nahe Vereine und Organisationen mit der Vergabe von Notfallswohnungen zu betrauen, beweise wieder einmal die Denkweise der ÖVP in alter rot-schwarzer Wiener Proporzpolitik. "Es ist schade, daß bei SPÖ und ÖVP nicht die Hilfe für Bürger im Vordergrund stehe, sondern das eigene Machtstreben und die politische Einflußnahme”, so Wagner.

Bezeichnend sei, daß anläßlich der Einführung von Notfallswohnungen von alle politischen Parteien versichert wurde, daß diese sowohl in Not geratenen Österreichern als auch bereits aufenthaltsverfestigten Ausländern zur Verfügung gestellt werden sollen, heute SPÖ und ÖVP aber nur mehr für Notfallswohnungen für Ausländer reden. Von den bisher vergebenen 2000 Notfallswohnungen sind leider nur rund 100 Inländern zugute gekommen. "Gegen diese Diskriminierung von österreichischen Staatsbürgern spricht sich die FPÖ entschieden aus und fordert Wohnbaustadtrat Faymann auf, für eine gerechte Aufteilung zu sorgen”, so Wagner abschließend. (Schluß) jen

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