SP-Ludwig: Sofortiges Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten

Wieviele Menschenleben müssen noch zerstört werden, bis die Bundesregierung endlich aktiv wird?

Wien (SPW) Ein sofortiges Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten forderte am Donnerstag einmal mehr die Frauensprecherin der SPÖ Wien, LAbg. Martina Ludwig. Anlass für die erneute Forderung ist das gestrige Familiendrama in der Steiermark, bei dem ein Mann mit seinem legalen Revolver zuerst auf seine Lebensgefährtin schoss und sich dann selbst eine Kugel in den Kopf jagte. Der 14jährige Sohn musste die Bluttat miterleben. "Wieviel Blut muss noch fließen, wieviel Leid muss noch geschehen, bis die blauschwarze Bundesregierung endlich einsieht, dass Waffen in Privathaushalten nichts verloren haben?", lautet die Frage an die Bundesregierung. Ludwig gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien:
"Tatsache ist, dass jede Waffe tötet, egal ob legal oder illegal. Schusswaffen in Privathaushalten gefährden Menschenleben. Ich fordere die Bundesregierung daher auf, umgehend eine Verschärfung des Waffengesetzes umzusetzen." ****

"Die Kontrolle der Einhaltung des Waffengesetzes allein reicht nicht aus", unterstrich Ludwig. "Für die Sicherheit der Menschen, für die Sicherheit der Familien, der Kinder und Angehörigen ist es die unerlässliche Pflicht der Bundesregierung, aus den zahlreichen schrecklichen Ereignissen endlich die Konsequenzen zu ziehen und mit einem Verbot von Faustfeuerwaffen für Private Verantwortungsgefühl und Weitsichtigkeit zu demonstrieren", forderte Ludwig die Regierungsparteien mit Nachdruck dazu auf, mit einer Reform raschest möglich aktiv zu werden. "Denn", so Ludwig abschließend, "jedes Schusswaffenopfer ist ein Opfer zuviel!" (Schluss) gd

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