ÖBB bringen neue Waggons auf die Schiene

Weiterbildungsmaßnahmen für 74 ÖBB-Mitarbeiter

Graz (ÖBB) - 700 Fernreisewagen werden innen und außen völlig neu gestaltet. Die ÖBB planen dafür rund 218 Mio. Euro (3 Mrd. ATS) zu investieren. Sämtliche dafür notwendigen Arbeiten werden in den ÖBB-eigenen Werkstätten durchgeführt. Die Schulung der Mitarbeiter, die dabei für die Oberflächenbehandlung zuständig sind, wurde nun mit Erfolg abgeschlossen.****

Schulungen sind ein zentraler Faktor

Nicht weniger als 74 qualifizierte Mitarbeiter der ÖBB-Werkstätten wurden im Zuge der aktuell laufenden Qualitätsoffensive der ÖBB in den neuesten Techniken der Oberflächenbehandlung ausgebildet. Die Schulungen erfolgten zwischen November 2001 und Jänner 2002 in der Landesberufsschule 6 in Graz, wo die modernsten Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Notwendig wurde diese umfangreiche Schulungsmaßnahme unter anderem dadurch, dass bei den neu gestalteten Waggons nur neue, umweltfreundliche Farben und Lacke verwendet werden. Darüber hinaus sind Schulung und Weiterqualifizierung von Mitarbeitern ein zentraler Faktor der ÖBB. "Der Mensch steht für mich im Vordergrund, sei es nun als Kunde oder als Mitarbeiter unseres Unternehmens", betont ÖBB-Generaldirektor Rüdiger vorm Walde. Von einer guten Ausbildung profitiert nicht nur das Unternehmen, sondern auch der Mitarbeiter selbst. Im Schnitt kommt jeder Mitarbeiter auf 2,8 Schulungstage pro Jahr, ein Rekordwert im europäischen Vergleich.

Unverkennbar ÖBB

Exakt 700 Waggons, davon 99 Wagen der 1. Klasse, werden auf die Bedürfnisse zeitgemäßen Reisens adaptiert. Der Großteil der Arbeiten soll noch heuer abgeschlossen werden. Neben umfangreichen Adaptierungsmaßnahmen im Inneren wird auch ein neues, ansprechendes einheitliches Außendesign verwirklicht. Im Gegensatz zu früher kommen dafür nur umweltfreundliche Farben und Lacke zur Verwendung. Diese Umstellung machte auch diese spezielle Ausbildung der Mitarbeiter notwendig. Inhalte der Schulung waren Materialkunde, Anwendungstechniken, Arbeits- und Bewegungstechnik, Vorbehandlung, Lackierablauf sowie Qualitätssicherung.

Die Mitarbeiter, denen gestern in der Landesberufsschule 6 Graz die Urkunden überreicht wurden, haben diese Weiterbildungsmaßnahme sehr positiv aufgenommen. Gut geschult werden sie nun daran gehen, das Erscheinungsbild der ÖBB maßgeblich mitzugestalten.

Zusätzlicher Schutz für Lokomotiven

Neue Wege gehen die ÖBB auch bei der Pflege des Lok-Parks. Erstmals kommt ein Konservierungsverfahren zum Einsatz, das den Lack wirkungsvoll vor Schmutz und Witterungseinflüssen schützt. Die Reinigung wird wesentlich vereinfacht und der Einsatz von Reinigungsmitteln reduziert. So bleiben nicht nur die Lokomotiven bis zur letzten Fahrt glänzende Zugpferde, sondern es wird auch die Umwelt geschont.

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