Wittmann zu Haider: "Autoritärer Faschingsnarr"

Wien (SK) Für den Vorsitzenden des Verfassungsausschusses, SPÖ-Abgeordneten Peter Wittmann, steht fest, dass "der autoritäre Faschingsnarr Jörg Haider nichts anbrennen lässt. Was er bei Saddam Hussein gelernt hat, muss er gleich in Österreich ausprobieren." Weiters ist für Wittmann klar: "Die undemokratischen, antirechtsstaatlichen und mit Ressentiments spielenden Angriffe gegen Ludwig Adamovich sind ein erneuter Beweis für die autoritäre Gedankenwelt von Haider." ****

Bei seinem traditionellen Aschermittwochsauftritt in Ried, attackierte Jörg Haider erneut den Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes Ludwig Adamovich. Die Aussage, "Wenn einer Adamovich heißt, muss man zuerst einmal fragen, ob er überhaupt eine ordentliche Aufenthaltsgenehmigung hat" ist nicht nur fremdenfeindlich, sondern spielt auch zynisch mit dem bitteren Schicksal vieler Flüchtlinge, sagte Wittmann.

Außerdem habe sich erneut Haiders Feindschaft zum österreichischen Rechtsstaat gezeigt, "daher ist es notwendig den Verfassungsgerichtshof und Ludwig Adamovich vor dem hemmungslos werdenden Haider zu schützen".

Aber eines ist für den Vorsitzenden des Verfassungsausschusses unbestritten: "Der Mann gehört in die Schranken gewiesen, bevor der Schaden für Österreich ins Unermessliche wächst. Er kann diesem Land nur noch einen Dienst erweisen und zurücktreten." Ebenso ist es für Wittmann unverständlich, dass "sich der Bundeskanzler nicht zu diesem Problem äußert und sich wie immer in verantwortungsloses Schweigen hüllt". (Schluss) up/mp

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