Fischer: "Gesäuse" zu Nationalpark machen

Wien (SK) Nationalratspräsident Heinz Fischer setzte sich heute in seiner Eigenschaft als Präsident der Naturfreunde Österreich für die Errichtung eines Nationalparks "Gesäuse" ein, der nicht nur zur Erhaltung und Pflege eines einmaligen Gebirgsmassives wie es das Gesäuse ist, führen, sondern auch wirtschaftliche Vorteile für die Region bringen würde. Die bisherige Diskussion um die Errichtung von Nationalparks in Österreich habe gezeigt, dass die ursprüngliche Skepsis gegenüber dem Projekt eines Nationalparkes in der Bevölkerung durch umfassende Informationen und Hinweise auf bereits existierende positive Beispiele letztendlich überwunden werden kann. ****

"Deshalb kann ich den Betreibern des Nationalparks 'Gesäuse' nur empfehlen, mit der Bevölkerung der Region, in der in den letzten Jahrzehnten immer mehr Arbeitsplätze verlorengegangen sind, in einen intensiven Diskussionsprozess zu treten und Überzeugungsarbeit zu leisten, was die Vorteile eines Nationalparks betrifft. Vor allem gilt es darauf hinzuweisen, dass ein vom Bund und Land mittels 15a-Vertrag getragener und finanzierter Nationalpark ein bedeutendes Tourismusprojekt mit österreich- und europaweiten Werbemöglichkeiten darstellt, das die Abwanderung und den Verlust von Kaufkraft aus der Region verhindern kann", erklärte Fischer.

Nationalratspräsident Heinz Fischer verwies in diesem Zusammenhang auf die Erfolge des Nationalparks Hohe Tauern und des Nationalparks Neusiedlersee, wo es zu Beginn der Diskussion über die Errichtung eines Nationalparks in weiten Kreisen der Bevölkerung und bei politischen Funktionären ebenfalls eine weitverbreitete Skepsis gegeben habe und die Vorteile heute sehr positiv beurteilt werden. (Schluss) up/mp

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