ÖGB-Leutner: Ausverkauf heimischer Wasserkraft muss verhindert werden

Regierung soll sich wirklich für österreichische Stromlösung einsetzen

Wien (ÖGB). "Der Ausverkauf heimischer Wasserkraft muss verhindert werden. Die Regierung soll sich wirklich für eine österreichische Stromlösung einsetzen." Das erklärte der leitende Sekretär im ÖGB, Dr. Richard Leutner, zum heutigen "Stromgipfel". Damit könne sie zeigen, wie wichtig ihr die Anliegen der österreichischen ArbeitnehmerInnen wirklich sind. ++++

Nur durch eine österreichische Lösung würden die Konzernzentrale am Abwandern gehindert werden und damit Arbeitsplätze und heimische Wertschöpfung erhalten bleiben, so Leutner. "Was derartige Verlagerungen bedeuten, haben wir in der Vergangenheit schon etliche Male negativ zu spüren bekommen", nahm Leutner auf das Beispiel Semperit Bezug.

Leutner verwies auf die ÖGB-Urabstimmung und insbesondere an die Forderung Sechs. Von 807.192 ÖGB-Mitgliedern hatten sich 751.913 oder 94,6 Prozent für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der öffentlichen Dienste und den Stopp des unwiderruflichen Ausverkaufs des öffentlichen Eigentums wie Betriebe, Strom, Wasser und Wälder ausgesprochen, um unsere Grundversorgung zu sichern. (hell)

ÖGB, 13. Feber 2002
Nr. 135

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