Oberhaidinger und Sima begrüßen weitere Verhandlungen um österreichische Stromlösung

SPÖ für "rein österreichische Lösung" ohne E.ON

Wien (SK) "Das Positive ist, dass die Chance auf eine österreichische Lösung weiter intakt ist", resümierte SPÖ-Energiesprecher Georg Oberhaidinger das Ergebnis des Stromgipfels am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima erinnerte daran, "wie wichtig diese hinsichtlich einer glaubwürdigen österreichischen Anti-Atompolitik" wäre. Beide gaben jedoch zu bedenken, dass nunmehr ein brauchbares Modell auf den Tisch kommen müsse, dass den Interessen der Österreicherinnen und Österreichern Rechnung trägt. Sie warnten Wirtschaftsminister Bartenstein davor, "zwischen den Stühlen des Atomkonzerns E.ON und der heimischen Stromwirtschaft sitzen zu bleiben". ****

"Wenn Minister Bartenstein nun davon spricht, die Tür für eine österreichische Lösung aufgemacht zu haben ohne die Tür zu E.ON zu schließen, läuft er Gefahr, zwischen den Stühlen sitzen zu bleiben", stellte Oberhaidinger fest. Es sei prinzipiell sehr zu begrüßen, dass es beim Stromgipfel am Mittwoch zu keinem "Eklat" zwischen Ländervertretern und dem Ministerium gekommen ist. Nun seien aber konkrete Modelle zur Umsetzung der österreichischen Stromlösung von Nöten, so der SPÖ-Energiesprecher.

Sima betonte, dass für die SPÖ in dieser Frage nur eine "rein österreichische" Lösung in Frage komme. Mit der Beteiligung des E.ON-Konzerns am heimischen Strommarkt würde die Abhängigkeit Österreichs von Atomstrom stark ansteigen: "Es wäre unverantwortlich gegenüber der strikten Anti-Atompolitik Österreichs, würde dieser Deal mit E.ON zustande kommen." Deswegen begrüße die SPÖ-Umweltsprecherin das Ergebnis des Stromgipfels, "da nach einer jahrelangen Patt-Stellung nun endlich Bewegung in die Sache gekommen ist". (Schluss) nf

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