Partik-Pable befürwortet Idee einer europäischen Grenzpolizei

"Die EU muß den Beitrittsländern strengere Richtlinien betreffend Schutz ihrer EU-Außengrenze auferlegen"

Wien, 2002-02-13 (fpd) - "Die Idee einer europäischen Grenzpolizei, wie sie nun von Innenminister Strasser angeregt wurde, ist auf alle Fälle zu befürworten", sagte heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable.****

Die ungeheure Zahl von 50.000 aufgegriffenen Illegalen zeige, mit welcher Intensität Österreich von Illegalen "angesteuert" werde. "Überdies muß die Zahl jener, die im Inland überhaupt nicht aufgegriffen werden, als mindestens gleich hoch betrachtet werden", betonte Partik-Pable.

Durch die EU-Osterweiterung würde Österreich aber nur dann vor einer weiteren illegalen Zuwanderung verschont, wenn die Beitrittskandidaten ihre Grenzschutzmaßnahmen drastisch verbesserten. "Derzeit sind die Grenzen in den Beitrittsländern ziemlich undicht, so daß sich die organisierte Kriminalität rasch verbreiten könne und sich auch die Zahl der illegalen Einwanderer drastisch erhöht", meinte Partik-Pable

Die Europäische Union müsse nun den Beitrittsländern strengere Richtlinien betreffend Schutz ihrer EU-Außengrenze auferlegen, schloß Partik-Pable. (Schluß)

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