Fachverband der Pensionskassen begeht zehnjähriges Bestehen

8.000 Unternehmen und 320.000 Personen in das Pensionskassenmodell eingebunden

Wien (PWK113) - Ende Februar 1992 - also vor zehn Jahren - wurde
der Fachverband der Pensionskassen in der Wirtschaftskammer Österreich aus der Taufe gehoben.

Heute umfasst die "zweite Säule" der Altersvorsorge sieben überbetriebliche und zwölf betriebliche Pensionskassen. In Summe sind über 8.000 Unternehmen und über 320.000 Personen, das sind elf Prozent aller Arbeitnehmer, in das österreichische Pensionskassensystem eingebunden. Die durchschnittliche Zusatz-Pension liegt bei rund 500 Euro pro Monat.

Der Weg, das Pensionskassenmodell in Österreich gesetzlich zu verankern, war nicht einfach. Erst mit dem Betriebspensionsgesetz und dem Pensionskassengesetz wurde 1990 eine moderne, gesetzliche Basis für die betriebliche Altersvorsorge geschaffen. Heute wird Österreich von vielen Ländern um sein Pensionskassenmodell beneidet.

Seit seinem Bestehen setzt sich der Fachverband für eine Optimierung der gesetzlichen Rahmenbedingungen von Pensionskassenlösungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein und ist in Gremien des Gesetzgebers maßgeblich eingebunden. Hochaktuell ist das Thema "Abfertigung Neu". Dazu Fachverbandsvorsteher Dkfm. Dietmar Neyer: "Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als Finanzdienstleister im Bereich der Altersvorsorge sind wir bereit und gerüstet, hier eine tragende Rolle zu übernehmen".

Weitere aktuelle Zielsetzungen sind, laut Neyer, neben einer verantwortungsvollen Veranlagungspolitik die vermehrte Informationsarbeit: vor allem Klein- und Mittelbetriebe sollen von den Vorteilen des Pensionskassensystems überzeugt werden.

Dr. Fritz Janda, langjähriger Geschäftsführer des Fachverbandes:
"Auch wenn unser System und damit die Erträge von den internationalen Finanzmärkten abhängig sind, ist unbestritten, dass die betriebliche Altersvorsorge für alle, die nach dem Berufsleben auf den liebgewonnen Lebensstandard nicht verzichten wollen, eine sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Pension darstellt."

Der Fachverband der Pensionskassen geht davon aus, dass langfristig ca. 70 Prozent der Alterseinkommen aus der gesetzlichen Pension und 30 Prozent aus ergänzenden Systemen wie Pensionskassenlösungen kommen. (hp)

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Fachverband der Pensionskassen
Dr. Fritz Janda
Tel.: (01) 50105-4108

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