Morak eröffnet Ausstellung des Tschechischen Zentrums in Wien

Wien (OTS) - "Diese Ausstellung verdeutlicht, dass es möglich ist, an kulturelle und ethnische Gemeinsamkeiten anzuknüpfen, nicht ohne Eigenheiten außer Betracht zu lassen. Gerade im Hinblick auf die Erweiterung der EU scheint mir dies wesentlich zu sein." , sagte Kunststaatssekretär Franz Morak, gestern abend anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Verschwundene Lebenswelt - Vergessener Alltag" im Tschechischen Zentrum in Wien. Sie wurde gemeinsam vom Tschechischen Zentrum und der Waldviertel Akademie organisiert und ist bis 1. März zu sehen.

"Beim Betrachten dieser Fotos wird einem die Vertrautheit, die von ihnen ausströmt, bewusst. Unter den vielen Fotos, die die Idylle des gemeinsamen Alltags illustrieren, finden sich aber bei genauerem Hinschauen auch einige, die zeigen, dass das Verhältnis zwischen der Tschechischen Republik und Österreich eines ist, das durch historische Hypotheken auch belastet ist". Andererseits gibt es einen Schatz an Gemeinsamkeiten, dem wir immer wieder begegnen, diese Ausstellung ist dafür ein Beispiel", betonte Morak.

Mir ist es vor allem ein Anliegen, den Dialog mit unseren mittel-und südosteuropäischen Nachbarstaaten auf dem Feld der Kultur zu führen. Das ist eine Arbeit, die wir unserer Geschichte schuldig sind - diese Herausforderung nehme ich gerne an. Die hier präsentierte Ausstellung ist ein Teil davon." so Morak abschließend.

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