Pröll in NEWS: "Hoffe auf Entspannung zwischen Dichand und Schüssel" - Mächtigster VP-Landeshauptmann lobt Grasser "Feingefühl bei Steuerform" und wirft Haider mangelnde "Profesionalität" vor

Vorausmeldung zu NEWS 07/02 v. 14.2.2002

Wien (OTS) - Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll nimmt in einem Interview in der morgen erscheinenden neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erstmals auch zum rund um den "Wasserkraft-Ausverkauf" neu aufgeflammten Konflikt zwischen VP-Kanzler Wolfgang Schüssel und Krone-Chef Hans Dichand Stellung.

- Pröll über Dichand & Schüssel: "Ich würde mir wünschen, dass solche Spannungsfelder zwischen einem Politiker und einer Zeitung entspannt werden. Die Demokratie braucht Kommunikation zwischen Politik und Journalismus. Und es muss Spielraum für vernünftige Kritik geben. Dazu ist ein entspanntes Verhältnis sinnvoll. Ich hoffe sehr, dass es zu dieser Entspannung Schüssel und Dichand kommt."

Der mächtigste VP-Landeshauptmann Architekt der Wende-Koalition stellt nach den Regierung-Turbulenzen der letzten Wochen auch dem Koalitionspartner FPÖ deutlich die Rute ins Fenster.

- Pröll über den FPÖ-Regierungskurs: "Die FPÖ merkt, dass sie beim Wählervertrauen etwas ins Schwimmen gekommen ist. Ich habe den Eindruck, dass das die FPÖ hin und wieder nervös macht. Da kommen schon Signale von der FPÖ über die man nachdenken muss."

Konkret krisitisiert Pröll die FP-Spitzenpolitiker Jörg Haider und Peter Westenthaler und lobt ausdrücklich FP-Finanzminister Karl-Heinz Grasser.

- Pröll über Haider & Westenthaler: "Ein Teil der FPÖ, nämlich der um den Kärntner Landeshauptmann und Klubobmann Westenthaler, will etwas anderes als die ÖVP.Gerade bei so sensiblen Fragen wie der Steuerreform ist Professionalität gefragt. Man muss wissen, was dem Budget und der Bevölkerung zumutbar ist. Eine Steuerreform kann es nur ohne neue Schulden geben."

- Pröll über Grasser: "Der Finanzminister geht bei der Steuerreform mit viel Feingefühl und Pragmatik vor. Das würde ich auch bevorzugen.

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