Öllinger: Haupt soll keine Dolchstoßlegenden erfinden

Fehlschläge Ambulanzgebühr und Mitversicherung müssen rückgängig gemacht werden

Wien (OTS) "Die Ambulanzgebühr und die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung entpuppen sich täglich aufs Neue als bürokratische Desaster, die mehr Verwaltungsaufwand verursachen als sie Geld einbringen. Mit der Chipkartengebühr dämmert ein weiteres Bürokratiemonster herauf und das Kassendefizit steigt mangels struktureller Reformen weiter", stellt der Sozialsprecher der Grünen Karl Öllinger fest.

"Statt weiter an Dolchstoßlegenden zu stricken und Durchhalteparolen auszugeben muss Haupt die Politik der beleidigten Leberwurst beenden", fordert Öllinger. Die Fehlschläge Ambulanzgebühr und Mitversicherung müssen rückgängig gemacht werden, noch ehe die Verwaltungskosten ins Unendliche explodieren, und die Chipkartengebühr muss ad acta gelegt werden.

"Es wird Zeit, dass Minister Haupt für diese Aneinanderreihung von Fehlschlägen die politische Verantwortung übernimmt", fordert Öllinger. Es sei eine unerträgliche Beleidigung der menschlichen Intelligenz, wenn Haupt die Schuld für das Scheitern seiner Politik stets den Funktionären der Versicherungsträger und deren MitarbeiterInnen in die Schuhe zu schieben versucht. Er, Haupt, hat die Ambulanzgebühren und die Abschaffung der Mitversicherung umgesetzt und daher das Chaos zu verantworten. Er hat auch die Umfärbung des Hauptverbands betrieben, anstatt die finanziellen Probleme der Krankenkassen anzugehen. Er ist damit auch für das Kassendefizit verantwortlich."

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6707
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB