LR Knotzer: Katastrophenfonds: Gemeinden sollen etwaige Schäden melden

Ausmaß der Unterstützung richtet sich nach der Schadenshöhe und den Kosten zur Schadensbeseitigung

St. Pölten, (SPI) - "Für Schäden am Vermögen von Gemeinden, die von Naturkatastrophen hervorgerufen wurden, bekommen die betroffenen Gemeinden unter gewissen Voraussetzungen aus den Katastrophenfondsmitteln des Bundes finanzielle Unterstützung. Dazu ist es notwendig, dass allfällige Schäden von den Gemeinden beim Amt der NÖ Landesregierung (Gemeindeabteilung) gemeldet werden. Auf diese Art und Weise stehen die Gemeinden im Katastrophenfall nicht alleine da. Gerade in Notsituationen ist es wichtig, dass die Gemeinden mit Bund und Ländern verläßliche Partner haben. Ziel muss es sein, den Gemeinden rasch und möglichst unbürokratisch zu helfen", betont der Gemeindereferent der NÖ Landesregierung Landesrat Fritz Knotzer.****

Grundsätzlich ist der Katastrophenfonds des Bundes dafür eingerichtet, um Gemeinden finanziell zu unterstützen, wenn ihnen in ihrem Vermögen außergewöhnliche Schäden durch Hochwasser, Erdrutsch, Vermurung, Lawinen, Erdbeben, Schneedruck, Orkan, Bergsturz oder Hagel entstanden sind. Schadensmeldungen haben genaue Angaben über den Schadenseintritt, die Art des Schadens, eine Beweisaufnahme eines Sachverständigen sowie allfällige Kostenvoranschläge zu enthalten. Zur Förderungsabwicklung von Katastrophenschäden wurde in den Richtlinien ein Schadenszeitraum vom 1. Oktober des Vorjahres bis 30. September des jeweiligen laufenden Jahres festgelegt, wobei die Schadensmeldungen bis zum 30. November für den vorangegangenen Schadenszeitraum beim Amt der NÖ Landesregierung einzubringen sind. "Das Ausmaß der Unterstützung richtet sich nach der Schadenshöhe und den Kosten zur Schadensbeseitigung. Für genauere Auskünfte stehen die Fachleute der Gemeindeabteilung des Landes den niederösterreichischen Gemeinden gerne zur Verfügung", so Landesrat Knotzer.
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