Marboe-Appell an den Wiener Kulturstadtrat: "Point of Music" steht vor dem Aus

Wien (ÖVP-Klub) Mit einem dringen Appell wandte sich heute VP-Stadtrat Dr. Peter MARBOE an den Wiener Kulturstadtrat Mailath-Pokorny: "Weil die Stadt Wien plötzlich ihre Subvention einstellen will, steht ein sehr erfolgreiches und wichtiges Kulturprojekt, "Point of Music", vor dem Aus", berichtet MARBOE.****

"Vom "höchsten Kulturbudget in der Geschichte Wiens" war vor kurzem die Rede und alle Hinweise, vor allem auch seitens der Grünen, dass das nur formal wegen neuer Zuständigkeiten stimme, substantiell das Budget aber gesunken sei, wurden als oppositionelles Theater diskreditiert", so MARBOE weiter. Entschuldung und Finanzierung etwa des Rabenhofes oder von Public Netbase, wie soeben beschlossen, würden, so hieß es, nicht auf Kosten anderer Projekte gehen.

Kaum gesagt, wurde soeben die Subvention für einen ganz wichtigen, im vorigen Jahr begründeten Jugendpreis "aus budgetären Gründen" gestrichen. "Point of Music" heißt das Projekt und es hatte im ersten Jahr zum Ziel, Jugendliche durch einen Lied- und Textwettbewerb auf den Wahnsinn des Drogenmissbrauchs aufmerksam zu machen und im Verbund mit den Wiener Schulen junge Menschen einzuladen, auf künstlerische Weise zu gesellschaftlich relevanten Fragen Stellung zu nehmen. Im vollbesetzten Haus der Musik wurden erst vor kurzem die ersten Preise vergeben und die Zuseher und Zuhörer konnten sich von der großen Qualität der künstlerischen Beiträge der jungen Menschen überzeugen.

Heuer sollte es um Menschenrechte gehen und, da es unwahrscheinlich war, dass man ausgerechnet für derartige künstlerische Projekte mit jungen Menschen plötzlich kein Geld haben sollte, wurde mit den Vorbereitungsarbeiten längst begonnen.

Frau Andreja Ernst, der es gelang, mit ihrem Projekt sogar in den Fernsehsendungen "Vera" und "Confetti-TV" vorgestellt zu werden, hat vermutlich einen Fehler gemacht, vermutet MARBOE: "Sie hat nicht an einer sozialdemokratischen Pressekonferenz teilgenommen, wie etwa Konrad Becker von "Public Netbase", dessen Subvention soeben mehr als verdreifacht wurde. Hat Frau Klein vom "Kosmos Frauenraum" wirklich recht, wenn sie bei der Eröffnung des Tanzhauses die Frage stellte, ob man jetzt wieder männlich und SPÖ-Mitglied sein müsse, um zu einer Subvention zu kommen?"

"Ich appelliere an den Kulturstadtrat, doch noch eine Subvention für ein Projekt zu ermöglichen, das eines der wichtigsten Ziele überhaupt verfolgt, nämlich junge Menschen zur künstlerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen einzuladen."

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR