Hornegger: Forstgesetz: Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung durchgesetzt

Forstgesetz wurde gestern mit Stimmen der FPÖ und ÖVP beschlossen

Wien, 2002-02-13 (fpd) - Die Forstgesetznovelle 2002 wurde gestern mit Stimmen der FPÖ und ÖVP beschlossen, sagte heute der Forstsprecher der FPÖ Franz Hornegger. ****

Die Arbeit der Forstbetriebe (großteils bäuerlich) werde durch die Beschlüsse zur Novelle spürbar entlastet und durch das neue Gesetz werde auch die Zusammenarbeit zwischen Waldbesitzern und dem Gesetzgeber verstärkt, so Hornegger weiter.

Angesichts der Zunahme an Waldfläche in Österreich von ca. 7.000 ha (Gesamtwaldfläche deckt 47% Österreichs ab) sei es erfreulich, daß die 500 m² - Regelung der Rodung auf 1000 m² erhöht wurde. Dies sei für die bäuerlichen Waldbesitzer von großem Vorteil, da sie dadurch ihre Alm- und Weideflächen unbürokratisch vor der drohenden Verwaldung schützen könnten, so Hornegger.

Als nächsten wichtigen Punkt konnten die Freiheitlichen erreichen, daß die forstlichen Ausbildungsstätten im Forstgesetz so verankert werden, daß ihr Weiterbestand gewährleistet ist. So können diese nun ihre Aufgabe, gute und qualifizierte Fachkräfte auszubilden, weiter ausführen.

Weitere positive Änderungen:

Vereinfachung bei Wieder- und Neubewaldung
Klarstellung der Definition von Forststraßen
Vereinfachung der Waldfeststellung
Zusammenführung von Errichtungs- und Betriebsbewilligungen Neudefinition des Schutzwaldbegriffes

Abschließend erklärte Hornegger, daß einer ökologischen und nachhaltigen Bewirtschaftung unseres Waldes nichts mehr im Weg stehe. (Schluß)

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