JG fordert: Schluss mit Amok-Außenpolitik

Leichtfried: Haider sollte seinen Irak - Besuch unbefristet verlängern

Wien (SK) Als "unfassbaren Eklat der blauschwarzen Außenpolitik" bezeichnete der gf. Bundesvorsitzende der Jungen Generation, Jörg Leichtfried, den Besuch des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider im Irak sowie dessen Empfang durch den Diktator Sadam Hussein am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"In der Geschichte der 2. Republik kann es wohl als einmalig bezeichnet werden", so Leichtfried weiter, "dass ein Landeshauptmann durch seine verzweifelten Versuche wenigstens von irgend jemanden empfangen zu werden, die Österreicherinnen und Österreicher international als Sympathisanten von Terrorismus und blutiger Diktatur darstellt".

"Sollten die Aussagen zutreffen, wonach Haider dem irakischen Unrechtsregime die Solidarität des österreichischen Volkes versichert hat, wäre es wohl am vernünftigsten" so der gf JG Vorsitzende, "wenn Haider als Landeshauptmann sofort abtritt und zur Erweiterung seines Erfahrungshorizonts im Irak verbleibt".

"Die Junge Generation fordert den wieder einmal schweigenden Bundeskanzler Schüssel auf, diese blauschwarze Amok - Außenpolitik sofort zu beenden oder abzutreten und den Österreicherinnen und Österreichern endlich die Gelegenheit zu geben ihre Meinung gegenüber dieser Regierung auf demokratischen Wege kund zu tun", so Leichtfried abschließend. (Schluss) nf/mm

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