KMU müssen stärker geschützt werden

Wien (OTS) - Die Forderungen des Basel II - Beauftragten der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. René Alfons Haiden, seien rückhaltlos zu unterstützen, meinte heute der Präsident des Freien Wirtschaftsverbandes Wien, Fritz Strobl.

Angesichts der gegenwärtigen Konjunkturlage und einer Politik der USA, die von gänzlich anderen Voraussetzungen ausgehe, seien zahlreiche kleine und mittlere Betriebe durch Maßnahmen wie Basel II in ihrer Existenz gefährdet.

Hier sei der Staat gefordert zu helfen, so Strobl.

Den Vorschlag Haidens, Kredite an Klein- und Mittelbetriebe bis zu fünf Millionen Euro mit Privatkrediten gleich zu setzen, und auch Hypotheken, Sparbücher oder Wertpapiere als Besicherung zuzulassen, entspreche den langjährigen Forderungen des Freien Wirtschaftsverbandes Wien. "Jedenfalls
dürfen neue Regelungen keine Verteuerungen von Krediten für jene bedeuten, die wirklich darauf angewiesen sind.", führte Strobl aus.

Die österreichischen Klein- und Mittelunternehmen wären von der fahrlässigen Politik der Bundesregierung bereits über Gebühr belastet.

"Im vierten Quartal 2001 lagen die Einkommenssteuer um 77 Prozent und die Körperschaftssteuer - bedingt durch die Anhebung der Vorauszahlungen - 117 Prozent über dem Vorjahreswert. Das sind nur zwei besonders drastische Belege dafür, wie die Österreicher zur Kasse gebeten werden. Der Amokkurs Grassers für sein Nullsummenspiel macht Österreich weniger wettbewerbstauglich und führt zu Rekordwerten der Arbeitslosigkeit."

Daher sei es besonders wichtig, dass die KMU gegen weitere Belastungen in Schutz genommen würden, so der Präsident des FWV Wien.

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