Bartenstein: Neuorganisation des AMS Wien bringt Verbesserungen für alle

Mehr Kundennähe für Arbeitsuchende, Fachzentren für Betriebe

Wien (BMWA-OTS) - "Die Neuorganisation des Arbeitsmarktservice
(AMS) Wien stellt eine wichtige und tief greifende Strukturreform dar, die dem berechtigten Anspruch Arbeitsuchender, nämlich möglichst rasch und möglichst einfach vermittelt zu werden, wesentlich besser entspricht als das alte System", erklärte Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein heute bei der Präsentation des "AMS-Wien neu". Ab sofort gibt es für alle Arbeitsuchende grundsätzlich eine Zuständigkeit nach dem Wohnbezirk und damit mehr Kundennähe, während sich Unternehmen, die Arbeitskräfte suchen, je nach Branchenzugehörigkeit an ein AMS-Fachzentrum wenden, wo sie Ansprechpartner für alle Belange des Unternehmens von Vermittlung über Ausländerbeschäftigung bis zu Förderungen vorfinden. ****

Diese Neuorganisation werde für eine Optimierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik sorgen und die Erfüllung der Aufgaben erleichtern, zeigte sich Bartenstein überzeugt. Mit noch intensiveren Vermittlungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, größerer Chancengleichheit und mehr Transparenz am Arbeitsmarkt soll das Ziel der Vollbeschäftigung erreicht werden, zumal er die Talsohle für erreicht halte, erklärte der Minister. Als eindeutiges Beispiel für einen klarer Erfolg der aktiven Arbeitsmarktpolitik nannte er die deutlichen Rückgänge bei der Langzeitarbeitslosigkeit (minus 7.400 oder 49,9% von Jänner 2000 bis Jänner 2002 bei den in Wien länger als ein Jahr vorgemerkten Arbeitslosen) und bei der durchschnittlichen Arbeitslosendauer (von 158 auf 144 Tage von Jänner 2000 bis Jänner 2002 in Wien).

Die Arbeit, die im AMS geleistet wird, sei auch ein eindeutiger Beweis, wie gut Sozialpartnerschaft funktionieren kann, erklärte Bartenstein abschließend.

Im Zusammenhang mit der Pressekonferenz erteilte der Minister neuerlich allen Wünschen nach einer Auflösung von AMS-Reserven eine deutliche Absage. Hier werde eine Ersatzdiskussion geführt, die an den echten Fragestellungen vorbei führe. Schließlich seien die vereinbarten AMS-Programme budgetiert und damit auch ohne Rückgriff auf Reserven durchführbar. Als nicht richtig zurückgewiesen wurde auch der in jüngster Vergangenheit geäußerte Vorwurf, dass es zu wenig Auffangplätze für Jugendliche ohne Lehrstelle gebe. Es seien ausreichend finanzielle Mittel für bis zu 2000 Lehrgangsplätze budgetiert, so dass jeder Jugendliche eine Ausbildung bekommen könne, betonte Bartenstein.

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