Kossina zum Forstgesetz: Wien setzt freiwillig höheren Standard

Heute Novelle zum Forstgesetz im parlamentarischen Ausschuss

Wien, (OTS) "Wien setzt trotz des neuen Forstgesetzes freiwillig höhere Standards", betonte heute die Wiener Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina. "Wien ist in seinem Umgang mit Forst und Wald seit Jahrzehnten vorbildlich, das zeigen die wertvollen Quellenschutzwälder, der Nationalpark Donau-Auen und zahlreiche Naturwaldreservate. Von der sich im Wiener Besitz befindenden Waldfläche sind 20 Prozent außer Nutzung und dienen ausschließlich dem Naturschutz. Das entspricht einer Größe von Liesing, Favoriten und Simmering zusammen. Wien wird auch in Zukunft mit seiner Natur verantwortungsvoll umgehen und jede angezeigte Rodung genau untersuchen", bekräftigte Kossina.

Im neuen Forstgesetz besteht für Rodungen unter 500 Quadratmeter in Zukunft nur noch Anzeigepflicht, Verhandlungen mit der Behörde werde es kaum mehr geben. Kossina: "Wien wird hier einen völlig anderen Weg gehen und seine Naturressourcen weiterhin schützen, denn Artenvielfalt und gesunde Mischwälder müssen für zukünftige Generationen erhalten bleiben."

Dort, wo der Wald bisher als Erholungsgebiet diente, wird er auch Erholungsgebiet bleiben und nicht zu Bauland umgewidmet werden, so die Umweltstadträtin. Damit könne eine Verhüttelung des Wienerwaldes ausgeschlossen werden.

Auch beim Thema Arbeitsplätze wird sich Wien weiterhin vorbildlich zeigen. Obwohl im neuen Forstgesetz die wichtige Funktion von Forstwarten beschnitten werden sollen, wird Wien einen anderen Weg gehen: Wien wird seine Arbeitsplätze im Forstbereich sichern, unterstrich Kossina abschließend.

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o Wälder und Landwirtschaft der Stadt Wien:
www.wien.gv.at/wald/index.htm

(Schluss) bfm

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