1. Wiener Musikschulwettbewerb - bemerkenswerte Beiträge

Wien, (OTS) Als Ergänzung zu den Wettbewerben "Musik der Jugend" waren im Rahmen des heuer erstmals durchgeführten Musikschulwettbewerbs nur Schülerinnen und Schüler der städtischen Musikschulen teilnahmeberechtigt, die in Ensembles antreten mussten. Dies wurde als ein deutliches Signal in Richtung eines kommunikativ orientierten, zeitgemäßen Instrumentalunterrichtes gesetzt.

Das Interesse überstieg jegliche Erwartungen: 403 Kinder und Jugendliche in 134 Ensembles musizierten von 23.-25. Jänner in der Musikschule Ottakring vor einem zahlreichen Publikum und der Fachjury sowie anschließend im Rahmen eines Schlusskonzertes im Art Cult Center im Museumsquartier.

Die große Motivation der SchülerInnen gemeinsam zu musizieren war deutlich sichtbar. Durch die Verantwortung gegenüber den anderen Mitspielern und das einander-zuhören-Müssen wurde die Qualität deutlich angehoben. Dargeboten wurde eine große Vielfalt der Stilepochen z.B. alte und zeitgenössische Musik mit völlig anderen Spieltechniken und Ansprüchen an den Spieler innerhalb eines Programms; Außerhalb der sonst üblichen Besetzungen und Stückwahl waren 3 Richtungen auffällig: Zeitgenössische Musik mit neuen Spieltechniken, alte Musik auf historischen Instrumenten und Popularmusik tlw. auch mit neuen Spieltechniken.

1. Fidelio-Wettbewerb für Studierende des Konservatoriums Wien

Für den 1. Fidelio-Wettbewerb holte Ranko Markovic der Leiter der Musiklehranstalten, Viktor Gernot, Dominique Mentha Christian Muthspiel, Mathias Naske, Renato Zanella u.a. in die Jury. Die Zusammensetzung der Jury signalisiert die ästhetische Offenheit der Institution und dokumentiert die Praxisnähe innerhalb der Ausbildung am Konservatorium. Der öffentliche Wettbewerb findet Donnerstag, 21. Februar, 9.30 - 20 Uhr und Freitag, 22. Februar, 10 - ca. 15 Uhr im Konservatorium Wien (1., Johannesgasse 4a) statt.

Das Preisgeld in der Gesamthöhe von 19.621,67 EURO (270.000,-ATS) und wurde von dem Verein der Freunde der MLA, der Tsuzuki-Stiftung, der Enami-Stiftung, der MA 7-Kultur sowie Ksch Prof. Elfriede Ott zur Verfügung gestellt

Ab September 2002: neuer Studiengang am Konservatorium Wien für Elementare Musikpädagogik

Am Konservatorium Wien wird in dem seit September 2001 bestehenden Fachbereich "Elementare Musikpädagogik" ab Herbst 2002 mit der "Elementaren Musikpädagogik - EMP", ein neuer, 8-semestriger Studiengang mit abschließender Staatlicher Lehrbefähigungsprüfung eingerichtet.

Spezifische Qualifikationen für eine Lehrtätigkeit mit Menschen verschiedenster Altersgruppen (Klein- und Vorschulkinder, schulischer Bereich, Erwachsenenbildung, Bildungs- und Freizeitangebote für Senioren) sollen erworben werden. Wesentliche inhaltliche Schwerpunkte sind daher neben der Vermittlung von musiktheoretischen Kenntnissen und musikalischen Fertigkeiten wie Tonsatz, Musik- und Kulturgeschichte, elementare Komposition und Arrangement, Instrumentenbau, spezifische Hörerziehung, Instrumentalspiel, Einzel-und Ensembleimprovisation, Stimmausbildung und Sprechen, Rhythmik, Tanz etc.
Vor allem Aspekte der Persönlichkeitsbildung aus ganzheitlicher Sicht sollen zum Ziel führen, die eigenen musischen, ästhetischen und kreativen Potentiale der Menschen von innen zu erwecken.

Keine "One-night-stands", sondern "spannende Affären" möchte Ranko Markovic den Studierenden bieten, indem er namhafte Künstler als Gastlehrer an sein Haus verpflichtet. Neben den bereits laufenden Projekten mit Dominique Mentha und Erhard Pauer sind u. a. Workshops mit Helmut Lohner und Yuri Baschmet in Vorbereitung.

Längerfristige gemeinsame Lehrer-Weiterbildungsprogramme sind Früchte der Annäherung zwischen den Musklehranstalten und dem Stadtschulrat für Wien.

Veranstaltungen: Großes Musikschulfest "Greif nach der Musik" im Wiener Rathaus

Am Samstag, 8. Juni, 14-18 Uhr wird das Rathaus einen ganzen Nachmittag lang im Zeichen der Musikschülerinnen und
-schüler stehen: Auf vier Bühnen wird zu hören und zu sehen sein, was die kids so alles d´rauf haben - moderiert von aus dem ORF bekannten Kinder-Lieblingen (Elmar Rossneger, Ulla Pilz, Kathi Bellowitsch). BesucherInnen haben die Möglichkeit, selbst Musikinstrumente auszuprobieren und bei lustigen Musikspielen mitzumachen. Im Rahmen eines Round Table werden Eltern, Musikpädagogen und Politiker gemeinsam Musikschul-Visionen entwickeln. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung endet um 18.00 Uhr und geht nahtlos in die "Lange Nacht der Musik" über. Dann wird es LiveActs im Konservatorium in der Johannesgasse 4a geben. Das Konservatorium wird somit nicht nur seine jungen Stars in die weit verzweigten Locations entsenden, sondern sich auch selbst als vitaler Kunstraum einbringen.

Weiters zu erwähnen sind folgende Veranstaltungen: Fr., 8.3. Orchesterkonzert "Zukunft geschieht!", Musikverein; Mi. 17.4. und Do., 18.4 "Schlagkräftig und beweglich", Konzerthaus; Sa., 13.4. "Schwanensee", Ronacher. Im Rahmen der Abo-Vorstellungen des Theaters der Jugend werden Studierende des Konservatoriums "Kalif Storch" zur Aufführung bringen.

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