• 12.02.2002, 11:00:22
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  • OTS0075 OTW0075

NÖ Energiekonzept wächst über die Grenze Ut.: Gemeinsames Energienetzwerk wird aus EFRE-Mitteln gefördert=

St.Pölten (NLK) - An der niederösterreichischen Nordgrenze wird am
Aufbau eines grenzüberschreitendes Energiekonzeptes gearbeitet. Im
Rahmen des Programms INTERREG IIIA Österreich-Tschechien werden
255.808 Euro an Förderungsmitteln aus dem Europäischen Fonds für
Regionale Entwicklung (EFRE) vergeben, womit die Projektpartner
Energieagentur Weinviertel (Zistersdorf) und die Stadt Jindrichuv
Hradec (Neuhaus) bis 2003 ihr Projekt umsetzen können. Es geht
zunächst um die Bereitstellung von Grundlagen und um einen
einheitlichen Informationsstand, weiters um den Aufbau eines
Datennetzwerkes für die Grenzregion und deren ständige
Aktualisierung, um die Einrichtung einer dreisprachigen Homepage und
um forcierte Öffentlichkeitsarbeit. Das regionale Energiekonzept wird
auf integrierte kommunale "Energiekonzepte der neuen Generation"
aufbauen, die ausschließlich für Klimabündnisgemeinden erstellt
werden. Auch sollen österreichische Unternehmen und Banken mit
Tätigkeitsbereich in der Slowakei bzw. Tschechien beraten werden.

Bei diesem Projekt geht es um die verstärkte Nutzung erneuerbarer
Energieträger und um Energieoptimierung. Es wirkt auch der Kritik
entgegen, dass Österreich zu wenig Alternativen bietet, wenn es die
Stilllegung grenznaher Atomkraftwerke anstrebt. Schließlich ist es
auch ein Beitrag zur Umsetzung des NÖ Energiekonzeptes.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Tel.: 02742/9005-12174

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK

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