Bures: Ist FPÖ nun in der "Achse der Lächerlichkeit"?

Nächste Haiderreisen nach Nordkorea und zu Milosevic?

Wien(SK) "Der derzeitige Besuch des Kärntner Landeshauptmannes Haider bei Saddam Hussein in Bagdad wirft die Frage auf, ob sich die FPÖ nun in der Achse des Bösen oder doch eher der Achse der Lächerlichkeit einordnet", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures angesichts der jüngsten Bagdad-Reise des Koalitionspolitikers. "Insbesondere die karnevalesken Erklärungen und Interpretationen der obskuren Haider-Visite zur 'Friedensmission' bringen das Land in ein mehr als merkwürdiges Licht", sagte Bures. ****

"Dass dazu der Außenministerin wieder nichts einfällt, darf angesichts ihrer außenpolitischer Orientierungslosigkeit und Beliebigkeit nicht verwundern", so Bures. Interessant werde nun aber sein, wie die USA derartige offizielle Reiseaktivitäten eines Mitglieds des Koalitionsausschusses einschätzen und bewerten werden. "Vor allem nach den erschreckenden Ereignissen des 11. September wird man für derartige Ausritte blau-schwarzer Geheimdiplomatie wenig Verständnis haben."

"Nach seinen intensiven Kontakten zu Gadaffi und Saddam Hussein fehle eigentlich nur noch ein Besuch in Pjöngjang oder ein solidarischer Zellenbesuch bei Milosevic", regte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin an. "Vielleicht nimmt dann an einer der viel zitierten Wirtschaftsdelegationen Haiders schon Peter Westenthaler als Vertreter der Ofenrohr-Hersteller teil. Bis dahin wird Westenthaler ja seine Opernball-Erschöpfung überwunden haben", so Bures abschließend. (Schluss) hs

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