FCG-Steiermark: Der "Post-Raub kann verhindert werden!"

40.000 Unterschriften für die Erhaltung der steirischen Postämter werden am 14. Februar übergeben! Wien (OTS) - Die Steirischen Christgewerkschafter und das "Bürgermeisterkomitee für die Erhaltung der steirischen Postämter" haben in wenigen Monaten 40.000 Unterschriften im ländlichen Raum gesammelt, die sich gegen die Postamtschließungen richten.

"Der Postraub hat Bewegung in den ländlichen Raum gebracht, ganze Gemeinden haben bereits unterschrieben, in hunderten Gaststätten, Kaufhäusern, Banken und sogar in Pfarrämtern liegen unsere Unterschriftenlisten auf", erklärte heute der Landesvorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der Steiermark, Franz Gosch.

Für Gosch hat die Aktion bereits Erfolg gezeigt: Sollte die Post trotz nicht einlenken und die gefährdeten Postämter erhalten wollen, zeichnen sich schon jetzt akzeptable Alternativen ab. Dabei lobte der steirische Landesvorsitzende ausdrücklich die Initiative von Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic, die die zukünftigen Postpartner seitens des Landes Steiermark finanziell unterstützen wird.

"Das ist die Basis, um weiter eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Bewerber für die Postpartnerschaften sind in großer Zahl vorhanden. Besonders interessant ist die Bewerbung eines Versicherungsdienstleistungs-Unternehmens, das Interesse an den 137 steirischen Sperrstandorten angemeldet hat", zeigt sich Gosch optimistisch. Diese private Gesellschaft will nicht nur die Post mit allen bisherigen Dienstleistungen betreiben, sondern auch das bereits eingearbeitete Postamtspersonal übernehmen. Zur Zeit wird diese Variante von der Post AG. geprüft, auch vom Land Steiermark wurde bereits Interesse signalisiert.

Um auf die Dringlichkeit der steirischen Postwünsche aufmerksam zu machen, werden die 40.000 Unterschriften für die Erhaltung der steirischen Postämter bei einer Kundgebung am 14. Februar 2002 vor dem Verkehrsministerium in Wien um 11:00 Uhr an die Bundesministerin übergeben werden.

Bei dieser Kundgebung werden die 137 von den Postamtschließungen betroffenen Gemeinden vertreten sein. Für die 40.000 Gemeindebürger, die gegen die Postschließungen unterschrieben haben, werden Bürgermeister, Gemeinderäte und christliche Gewerkschafter gemeinsam auf ihre Anliegen aufmerksam machen.

Die Kolleginnen und Kollegen der Medien sind zu dieser Kundgebung herzlich eingeladen.

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