Leitl: Jugoslawien Turbo-Investitionsland vor der Haustür

Investitionen in Höhe von mehr als 300 Mio Euro geplant

Wien (PWK109) - "Österreich ist auf dem besten Wege, Investor Nummer 1 in Jugoslawien zu werden", stellt WKÖ-Präsident Leitl vor seiner Abreise nach Belgrad gemeinsam mit Bundespräsident Thomas Klestil fest. "Nach dem neuen serbischen Privatisierungsgesetz Juli 2001 wird die Privatisierung heuer voll einsetzen und das Interesse österreichischer Unternehmen ist enorm hoch. Jugoslawien rechnet mit Einkünften aus der Privatisierung von mehr als 500 Mio US-Dollar", so Leitl. Dass Österreich als einziges Land seine Außenhandelsstelle während der ganzen Embargo- und Sanktionsjahre offen gehalten hat, kommt uns nun zugute", ist Leitl überzeugt.

Den Auftakt für eine Reihe von Intensivaktionen mit Fokus Jugoslawien stellte nach der ersten Soforthife in Höhe von 1 Mio Euro für Kraftwerksersatzteile sowie für pharmazeutische Unternehmen die bereits im Jänner 2001 erfolgte erste Fact-Finding-Mission von WKÖ-Präsident Leitl mit einer 25-köpfigen, hochrangigen Wirtschaftsmission dar. Zwei weitere Wirtschaftsmissionen im vergangenen Jahr mit jeweils über 40 Teilnehmern zeigen das große Interesse österreichischer Unternehmen an diesem wichtigen Exportmarkt in Süd-Osteuropa. Vorreiter für diese positive Entwicklung waren in erster Linie die drei österreichischen Banken RZB, Bank Austria (als HVB Hypovereinsbank) und die Steiermärkische Sparkasse mit der Eröffnung von Filialen. Die OMV will in den nächsten drei Jahren 80 Tankstellen einrichten, die erste wird bereits im Februar eröffnet. Alle drei namhaften österreichischen Baufirmen Strabag, Alpine Mayreder und Porr stehen vor größeren Investitionen zum Bau von Büros, Hotels, Appartments und Shoppingcenters in Jugoslawien.

Leitl: "Nur durch die kontinuierliche Betreuung und Unterstützung dieser Länder wird eine ökonomische und im Gefolge dadurch auch soziale Entwicklung vor unserer Haustüre möglich sein. Immerhin gibt es eine gemeinsame historische Entwicklung und intensive bilaterale Beziehungen. Nicht umsonst ist Wien die drittgrößte serbische Stadt und hat mehr serbische Bewohner als Novi Sad. Die rasante Steigerung der österreichischen Exporte nach Jugoslawien von mehr als 25 Prozent im Jahr 2000 und 2001 zeigen den gewaltigen Aufholbedarf in diesem einst führenden Balkanstaat." (RH)

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