Sacher: Historische Chance für Österreichische Energielösung nicht vergeben

Durchsetzungsvermögen der Eigentümervertreter gefragt

St. Pölten, (SPI) - "Die jüngsten Aussagen von Verbund-Vorstandssprecher Hans Haider, wonach er weiterhin einen Verbund-Verkauf und eine Kooperation mit dem deutschen Atomenergiekonzern E.ON anstrebt, sind strikt zurückzuweisen. Man sollte Haider erinnern, dass er nur als Manager das Eigentum aller Österreicherinnen und Österreicher verwaltet und nicht eigene Interessen zu verfolgen hat. Offensichtlich scheint es auch Bundeskanzler Schüssel mit einer Österreichischen Energielösung nicht wirklich ernst zu sein", kritisiert der Klubobmann der SPNÖ, LAbg. Ewald Sacher, die jüngste Entwicklung rund um den drohenden Ausverkauf der österreichischen Wasserkraft.****

Es ist sicher unternehmenspolitisch sinnvoll, zuerst eine Kooperationsbasis zwischen Verbund und Landesgesellschaften zu schaffen und damit das österreichische Energieschiff auch europaweit zu einem ernstzunehmenden Mitspieler am Energiemarkt zu machen. Die NÖ Sozialdemokraten haben bereits am Beispiel der EVN gezeigt, wie gute Lösungen auszusehen haben. Die SPNÖ hat eine Initiative ergriffen, wo jedwedem Ausverkauf der EVN und einem Verlust der Mehrheit des Landes Niederösterreich am Unternehmen ein Riegel vorgeschoben werden soll. Ein etwaiger Verkauf von NÖ-Anteilen an der EVN soll nach dem Willen der SPÖ an einen Zwei-Drittel-Beschluss des NÖ Landtages gebunden werden. "Nur mit einer gemeinsamen österreichweiten Kooperation wird man künftigen Herausforderungen entschlossen entgegentreten und die Verfügungsgewalt der einzigartigen heimischen Wasserressourcen auch in österreichischer Hand halten können. Unser Know-how sowie unsere saubere, innovative Energiepolitik kann nur so glaubwürdig erhalten bleiben. Es muß doch im Sinne jedes Bürgers in diesem Land sein, erworbenes Familiensilber und damit verbundene Rechte und Eingriffsmöglichkeiten auch für kommende Generationen zu sichern. Der drohende Ausverkauf der heimischen Wasserkraft muß daher unbedingt verhindert werden", so Sacher abschließend.
(Schluss) rs/fa

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