Auszeichnung für fünf Landespensionisten- und -pflegeheime

35 von 51 werden bereits ökologisch gereinigt

St.Pölten (NLK) - Die Reinigung in öffentlichen Einrichtungen wie den NÖ Landespensionisten- und -pflegeheimen (LPPH) erfordert einen sehr hohen Einsatz an Chemikalien, Zeit und Kosten, in Summe jährlich 50.000 Kilogramm Chemie und ca. 850.000 Euro. Seit März 1998 arbeitet daher die Abteilung Heime beim Amt der NÖ Landesregierung gemeinsam mit der "umweltberatung" Niederösterreich daran, alle mittlerweile 51 Landespensionisten- und -pflegeheime auf ökologische Reinigung umzustellen.

Aus den Händen von Dr. Otto Huber, Leiter der Abteilung Heime, erhielten heute in St.Pölten Vertreter der LPPH Amstetten, Klosterneuburg, Mistelbach, Orth an der Donau und Pottendorf Auszeichnungsurkunden für die Umstellung auf ökologische Reinigung. Damit haben sich bereits 35 der niederösterreichischen LPPH der Reduktion von Umwelt- und Gesundheitsbelastung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der hygienischen Standards verschrieben. Vier weitere LPPH befinden sich derzeit in der Umstellungsphase, der Großteil der restlichen Heime folgt nach Auslaufen der Fremdreinigungsverträge bzw. vorzunehmenden Umbauten.

Öffentliche Einrichtungen fungierten dabei als Vorbilder für Privathaushalte, zeigte sich Huber in diesem Zusammenhang überzeugt. Umweltbewusster, in intensiven Schulungen erworbener Umgang mit Reinigungsmitteln bringe neben dem Gesundheitsaspekt für Heimbewohner und Pflegepersonal auch bis 37 Prozent Reduktion des Mitteleinsatzes und damit verbundene Einsparungen.

Nähere Informationen bei der "umweltberatung" Mostviertel unter der Telefonnummer 07472/61486, Erika Mottl.

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