Dirnberger unterstützt Schützenhöfers "Nein" zur Mini-Steuerreform

Senkung der Lohnnebenkosten ist mit der "Abfertigung Neu" erledigt

Wien (OTS) - Unterstützung vom niederösterreichischen AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) erhält der steirische ÖAAB-Obmann Hermann Schützenhöfer bei dessen "Nein" zu einer Mini-Steuerreform im Jahr 2003. Dirnberger: "Diese kolportierte Steuerreform 2003 wäre nichts anderes als die Fortsetzung des politischen Kurses früherer Regierungen: Wahlkampfzuckerln verteilen, ohne dass dafür wirklich Geld da wäre. Das nach unten lizitieren der Steuerreform bei den Einkommensgruppen durch freiheitliche Politiker ist sachlich nicht nachvollziehbar, da es die mittleren Einkommensbezieher waren, bei denen die Lohnsteuer in den letzten Jahren explodiert ist."

Der AK-Vizepräsident verlangt, dass eine echte Steuerreform den Arbeitnehmern längerfristig etwas bringen müsse und verweist darauf, dass eine Steuerreform 2003 nur ein Etikettenschwindel und eine Täuschung wäre: "So eine Reform führt nur zu einem Ausräumen der Taschen der Arbeitnehmer nach der nächsten Nationalratswahl. Solche Wahlzuckerln können uns gestohlen bleiben.

Senkung der Lohnnebenkosten wäre neuerlicher Raubzug in den Sozialtöpfen

Auch für die Senkung der Lohnnebenkosten sieht Dirnberger keinen Bedarf und ist auch hier einer Meinung mit seinem steirischen ÖAAB-Kollegen Schützenhöfer: "Die Senkung der Lohnnebenkosten ist mit der Umsetzung der "Abfertigung neu" erledigt. Durch dieses Modell der Abfertigung sinkt der Beitragsatz der Unternehmen von den von der Wirtschaftskammer jahrelang kritisierten 6 bis 8 Prozent-Aufwand für Abfertigungen auf einheitlich 1,53 Prozent. Damit hat sich's, denn jede weitere Senkung der Lohnnebenkosten wäre ein weiterer Raubzug in den Sozialtöpfen mit weiteren Leistungskürzungen, das werden wir nicht zulassen," so Dirnberger zu der propagierten Senkung der Lohnnebenkosten.

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