Tschirf/ Gajdosik: Häupl soll Rüge von Verzetnitsch ernst nehmen!

Vorhandene finanzielle Mittel werden aus strategischen Gründen nicht im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit eingesetzt

Wien (OTS) - "Es ist zu hoffen, dass sich Bürgermeister Michael Häupl die ORF-Pressestunde von gestern genau angesehen hat", so reagierten der Wiener ÖAAB-Landesobmann LAbg. GR Dr. Matthias TSCHIRF und der Wiener AK-Vizepräsident Alfred GAJDOSIK auf die gestrigen Aussagen von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch. Dieser zeigte sich enttäuscht, dass die Gemeinden nicht in die Sanierung von alter Bausubstanz investieren und sich damit zuwenig im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit engagieren.

Bereits vor Wochen, so erinnern die beiden VP-Arbeitnehmervertreter, wurden Sofortmaßnahmen in der Wiener Bauwirtschaft - wo es die größten Arbeitslosenzuwächse gibt - zur Belebung der Konjunktur gefordert. Finanzielle Mittel seien ja, so TSCHIRF und GAJDOSIK, vorhanden. So wurden allein 650 Millionen Schilling vom Bund, die für die Wohnhaussanierung im Jahr 2001 budgetiert waren, von der Stadtregierung aus strategischen Gründen bis heute nicht investiert. Weiters gebe es Rückstellungen bei der thermischen Wohnhaussanierung und vor allem beim geplanten Bau von Reihenhäusern - Stichwort: Wohnen im Grünen.

"Die finanziellen Mittel müssen im Interesse des Arbeitsplatzstandortes Wien rasch investiert werden, damit es zu einer Entlastung der angespannten Wiener Arbeitsmarktsituation kommt", appellieren TSCHIRF und GAJDOSIK. Es bleibt jetzt nur zu hoffen, dass sich Bürgermeister Häupl zumindest die Rüge seines Parteifreundes zu Herzen nimmt, wenn er schon nicht auf gleichlautende Vorschläge der Opposition reagiert.

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