IBT fordert Stopp der EU-Förderung für Tierversuche

Wien (OTS) - Der "Internationale Bund der Tierversuchsgegner"
(IBT) fordert, dass innerhalb des "sechsten Rahmenprogramms", welches auch ethische Kriterien berücksichtigt, Forschungstätigkeiten und -gebiete, die Tierversuche beinhalten, keinesfalls mit öffentlichen Geldern finanziert werden.

Mit dem "sechsten Rahmenprogramm" erarbeitet die Kommission derzeit Maßnahmen der Union zur Förderung der Forschung für den Zeitraum 2002 - 2006. Es geht dabei um die Vergabe von über 16 Milliarden Euro an Fördermittel.

Gerda Matias, Initiatorin des Tierschutz-Volksbegehrens und Präsidentin des "Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner" (IBT): "Die Finanzierung von Tierversuchen ist ethisch äußerst bedenklich und untergräbt auch die Bemühungen jener Forschung nach Alternativen zum Tierversuch, die mit weit geringeren Förderungen und viel strengeren gesetzlichen Auflagen auskommen muss."

Romana Rathmanner, Mitglied der im Wissenschaftsministerium angesiedelten Kommission gemäß § 13 Tierversuchsgesetz: "Die Finanzierung von Tierversuchen einerseits und die der Forschung nach Alternativen andererseits ist eine janusköpfige, widersprüchliche Forschungsförderungspolitik, was sich auch deutlich in den jährlichen Tierversuchsstatistiken der EU-Mitgliedstaaten zeigt. Europaweit nimmt der Verbrauch von Versuchstieren zu."

Der IBT ist überzeugt, dass eine spürbare Reduktion bis hin zum gewünschten Ersatz von Tierversuchen nur dann erfolgt, wenn Tierversuche endlich nicht mehr mit öffentlichen Förderungen belohnt werden.

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"Internationaler Bund der Tierversuchsgegner" (IBT)
Mag. Romana Rathmanner
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Fax: +43/1/713/08/24
rathmanner@tierversuchsgegner.at

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