Bures: Regierung muss Mahnungen Verzetnitschs ernstnehmen

SPÖ fordert Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Wien (SK) "Die blau-schwarze Regierung täte gut daran, würde sie die Mahnungen des Präsidenten des Österreichischen Gewerkschaftsbundes Verzetnitsch ernst nehmen", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dieser hatte in der ORF-Pressestunde die Bundesregierung mit Nachdruck daran erinnert, konkret gegen den hohen Anstieg der Arbeitslosigkeit vorzugehen und die "Belastungspolitik" zu beenden. "Die Ambulanzgebühr ist unsinnig und unsozial - sie bringt keinerlei Verbesserungen", gab Bures zu bedenken, "beim massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit sieht diese Regierung tatenlos zu". ****

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin appellierte an die Bundesregierung, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund Gehör zu schenken: "Die Gewerkschaften sind tagtäglich mit den Problemen und Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konfrontiert. Deshalb sollte die Regierung ihren Warnungen auch besondere Beachtung zukommen lassen."

Bures erneuerte abschließend die Forderungen der SPÖ, dem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit "mit Vehemenz" entgegenzutreten: "Ein Maßnahmenmix - bestehend aus unternehmensbezogenen Anreizen, Förderungen von Arbeitssuchenden sowie der gezielten Förderung der Weiterbildung von ArbeitnehmerInnen und schließlich der Erhöhung der Forschungs- und Entwicklungsquote, ist notwendig, um Arbeitsmarkt und Konjunktur zu beleben." (Schluss) nf

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