SCHWEITZER: Ratlosigkeit und Tatenlosigkeit Verzetnitschs

FPÖ hat Vertretung der Arbeitnehmerschaft übernommen

Wien, 2002-02-10 (fpd) - Für FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer war die heutige ORF-Pressestunde mit ÖGB-Chef Verzetnitsch geprägt von "Ratlosigkeit und Tatenlosigkeit". ****

Verzetnitsch habe nichts anderes getan als sattsam bekannte Stehsätze wiedergekäut, sagte Schweitzer. Der Neuigkeitswert seiner Ausführungen sei gleich Null gewesen. Gekennzeichnet gewesen sei die Pressestunde von der Ratlosigkeit und Tatenlosigkeit des ÖGB-Chefs, dem offensichtlich mittlerweile auch das hohe Votum bei der ÖGB-Urabstimmung unangenehm sei, da er jetzt, eine erste Bilanz legend, erkennen müsse, daß er die hohen Erwartungen nicht erfüllen könne.

Die Zeche dafür zahle Verzetnitsch durch die stetig sinkende Mitgliederzahl des ÖGB. Die Vertretung der Arbeitnehmerschaft habe schon längst die FPÖ übernommen. Was Verzetnitsch bei seinen SPÖ-Regierungen der Vergangenheit nicht durchsetzen konnte, habe die FPÖ als bessere Arbeitnehmerpartei schon gemacht. Schweitzer erinnerte an die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten, an das Kindergeld für alle, das vor allem Einkommensschwachen zugute komme, und an die Einführung der Behindertenmilliarde.

Auch was Verzetnitsch an Initiativen fordere, sei längst passiert: So habe die Regierung mit ihrem im Dezember beschlossenen Konjunkturpaket den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit bereits eröffnet. Die Konjunktur erhole sich auch bereits, wie das Wifo erst vor wenigen Tagen bestätigt habe. Weiters habe man eine Computermilliarde eingeführt und vor allem sieben Milliarden Schilling in Forschung und Entwicklung investiert, womit man dafür sorge, daß es Qualitätsarbeitsplätze geben werde, die die SPÖ nicht imstande war zu schaffen. (Schluß)

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