SP-Haider: Erwarte von neuer ORF-Führung in Oberösterreich besondere Objektivität

SPÖ-Oberösterreich wird die Berichterstattung des Landesstudios besonders beobachten

Wien (SK) Am Donnerstag hatte sich die OÖ Landesregierung mehrheitlich gegen Helmut Obermayr als neuen ORF-Landesdirektor ausgesprochen, weil es qualifizierte Bewerber aus dem Landesstudio gegeben habe, die stets auf mehr Distanz zu den Parteien geachtet hatten als der VP-nahe Obermayr.

"Die SPÖ-Oberösterreich erwartet vom neuen ORF-Landesdirektor Obermayr, der sich in einer ersten Stellungnahme nach seiner Wahl selbst als persönlicher Freund von VP-Landeshauptmann Pühringer präsentiert hat, besondere Objektivität. Wir werden seine Amtsführung im Hinblick auf eine unzulässige Einmischung in die politische Berichterstattung des Landesstudios aufmerksam beobachten. Die SPÖ-Oberösterreich wird sich nicht scheuen, alle rechtlichen Möglichkeiten gegen eine Verletzung des Gebots zur unabhängigen Berichterstattung zu ergreifen," sagte der Vorsitzende des SPÖ-Oberösterreich, Erich Haider.

Die SPÖ-Oberösterreich lege Wert auf ein korrektes Verhältnis zu Dr. Obermayr und zweifle nicht an dessen Fachkompetenz. Seine Unabhängigkeit müsse der neue ORF-Direktor aber erst beweisen, ergänzte Haider.

"Wir stehen in Oberösterreich unmittelbar vor dem Superwahljahr 2003. Wer die demokratiepolitische Bedeutung einer objektiven ORF-Berichterstattung erkennt, wird besonderen Wert auf Ausgewogenheit legen. An dieser Richtschnur werden wir den neuen ORF-Direktor in Oberösterreich messen," schloss Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider. (Schluss) se/mm

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