KUKACKA: GERICHTLICHES NACHSPIEL BESTÄTIGT ÖVP-VORWÜRFE IN SACHEN EUROTEAM

Strategie der ÖVP im Untersuchungsausschuss hat sich als richtig erwiesen

Wien, 8. Februar 2002 (ÖVP-PK) "Die Vorwürfe der ÖVP in der Causa Euroteam werden durch die Anklage gegen sieben Beteiligte - darunter Euroteam-Geschäftsführer Lukas Stuhlpfarrer und Jan Klima, Rechnungsprüfer von Euroteam und Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers, klar bestätigt", stellte heute, Freitag, der ÖVP-Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss Mag. Helmut Kukacka fest. Hauptvorwurf sei -laut einem heutigen Bericht im ORF-Mittagsjournal - die missbräuchliche Verwendung von Fördergeldern. ****

Der Euroteam-Untersuchungsausschuss habe durch die von der ÖVP beantragte Gegenüberstellung von Jan Klima und Lukas Stuhlpfarrer Entscheidendes zur Klärung der Causa beitragen können. Durch die im Untersuchungsausschuss getätigten unterschiedlichen Aussagen hätten sich sowohl Klima als auch Stuhlpfarrer bei einer Konfrontation massiv in Widersprüche verwickelt. "Die Strategie der ÖVP, auch auf einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen dieser offensichtlich falschen Zeugenaussagen zu beharren, hat sich damit als richtig erwiesen", so Kukacka.

Die Vorwürfe der ÖVP würden auch durch ein im "Format" veröffentlichtes Gutachten der Finanzprokuratur unterstrichen. Demnach fordert die Republik von Euroteam-Geschäftsführer Lukas Stuhlpfarrer eine Rückerstattung aus mangelhaften Projekten von exakt 518.569,26 Euro. "Es ist einfach skandalös, dass durch sozialistische Freunderlwirtschaft und Ministersekretäre-Interventionen Millionen öffentlicher Gelder zu Euroteam geflossen sind, ohne dass entsprechende Gegenleistungen damit verbunden waren. Der vorliegende Rechnungshofbericht und die darin enthaltenen Vorwürfe sind massiv bestätigt worden, und die ÖVP wird weiterhin konsequent die politische und rechtliche Aufarbeitung des Euroteam-Komplexes betreiben", schloss Kukacka.

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