70 Prozent der Ampeln vom öffentlichen Verkehr beeinflusst

Wiener Linien zur Forderung der Grünen nach Bevorrangung der Straßenbahn

Wien (OTS) - Die Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs durch Ampelbeeinflussung begann Anfang der Achtziger Jahre. Derzeit sind bereits 70 Prozent aller Ampelanlagen, die von öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden, weitgehend (bislang ausgenommen sind Bundesstraßen) auf die Bedürfnisse von Straßenbahn und Bus abgestimmt.
Von den derzeit insgesamt 1.145 ampelgeregelten Kreuzungen in Wien werden rund 800 von öffentlichen Verkehrsmitteln befahren. Bereits in 560 Fällen nimmt das Steuerungsprogramm auf den öffentlichen Verkehr Rücksicht, z.B. indem während des Haltestellenaufenthalts auf "Rot" geschaltet wird und erst nach dem Aus- und Einsteigen der Fahrgäste die Ampel wieder auf "Grün" geht, oder indem etwa die Grünphase für die herankommende Straßenbahn verlängert wird.

Bei rund 70 Prozent der Straßenbahngleise hat die Straßenbahn bereits freie Fahrt. 40 Prozent der Gleisanlagen befinden sich auf eigenen Gleiskörpern, bei 27 Prozent erfolgt die Entflechtung von öffentlichem Verkehr und Individualverkehr mittels Abmarkierungen, 3,3 Prozent der Gleise haben Wiener Schwellen.
Auf rund 55 km Strecke können Busse eigene Busspuren befahren, das sind 8 Prozent aller von Bussen befahrenen Strecken.

Das Beschleunigungs- und Bevorrangungsprogramm hat ganz sicher dazu beigetragen, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Autofahrer auf die "Öffis" umgestiegen sind . Nicht ohne Grund ist die Zahl der Fahrgäste in den letzten 10 Jahren um rund 20 Prozent gestiegen. (Schluss) wstw

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