Junge Generation präsentiert Kampagne "Mehr Kohle für junge Menschen"

Heinisch-Hosek: SPÖ steht für kostenlose Bildung

Wien (SK) "Es kann doch nicht angehen, dass man bei manchen Kollektivverträgen erst nach 30 Jahren das höchste Einkommen erzielt - darum fordert die Junge Generation eine Umverteilung des Lebenseinkommens", sagte der Bundesvorsitzende der JG, Jörg Leichtfried, anlässlich der Präsentation der Kampagne "Mehr Kohle für junge Menschen" am Freitag. Leichtfried stellte dabei auch Plakate des Karikaturisten Manfred Deix ("Ein hervorragender Künstler, der sich für junge Menschen einsetzt") vor, die die Botschaft der Kampagne untermauern sollen. Leichtfried warnte zudem davor, aus Bildung ein zu kaufendes Gut zu machen: "Damit werden sich bald nur die Söhnchen und Töchterchen der Bartensteins und Prinzhorns Bildung leisten können." SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek erklärte dazu: "Sollte die SPÖ wieder Regierungsfunktion erlangen, werden wir uns nicht nur für die Abschaffung der Studiengebühren, sondern generell für kostenlose Bildung einsetzen." ****

Leichtfried nannte zwei Eckpunkte, die im Sinne der Umverteilung des Lebenseinkommens geändert werden sollten: "Mehr Geld in den ersten Berufsjahren und eine Änderung der Abfertigung, bei der Junge momentan auf das Gröbste benachteiligt werden." So plädierte er etwa dafür, Arbeitnehmern auch bei Selbstauflösung des Dienstverhältnisses Geld zukommen zu lassen. Umsetzen möchte Seifried die Konzepte der JG einerseits mittels Kollektivverträgen, wo es jetzt schon "vernünftige Ansätze" gäbe, und mit Hilfe der SPÖ.

Heinisch-Hosek widmete sich in ihren Ausführungen der Situation am Lehrstellenmarkt: "Dort sieht die Lage momentan äußerst problematisch aus. Das Geld, das Bartenstein jetzt aufgebracht hat, wird nicht ausreichen. Die SPÖ steht nicht nur für Änderungen am Lehrstellenmarkt, sondern hat auch konkrete Konzepte dafür." So trete die SPÖ für das Modell einer Beruffachschule, "als Überbrückung für Jugendliche ohne Lehre ein." Schwere Kritik übte Heinisch-Hosek auch am "Prognoseverfahren" von Bildungsministerin Gehrer: "Mit zehn Jahren kann man nichts über die weitere Entwicklung eines Menschen voraussagen." Eine SPÖ-Bildungspolitik, so Heinisch-Hosek, stehe hingegen dafür, dass Schwache nicht auf der Strecke bleiben sollten -nach dem Leitsatz: "Begabungen und nicht nur Begabte fördern." (Schluss) re

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