Wiener ÖVP für eine große österreichische Stromlösung

Wien, (OTS) Nur eine große österreichische Stromlösung habe Zukunft, betonten der Wiener Landesparteiobmann der ÖVP Dr. Bernhard Görg und der geschäftsführende Klubobmann Dr. Mathias Tschirf am Freitag in einem Pressegespräch. Die ostösterreichischen Energieunternehmungen, Wiener Stadtwerke, EVN, BEWAG sowie die beiden oberösterreichischen Energieunternehmungen sollten sich zu einem echten Konzern zusammenschließen, schlug Görg vor. Bloß Kooperationen würden auf Dauer zu wenig sein, um der österreichischen Energiewirtschaft das eigenständige Überleben zu sichern. Der Stadt Wien, insbesondere Bürgermeister Dr. Michael Häupl, komme dabei in den Verhandlungen eine Schlüsselrolle zu, meinte Görg. Statt Lippenbekenntnissen und der Panikmache vor ausländischen Übernahmen bedürfe es nun eines klar artikulierten politischen Willens.

Die Wienstrom-Strukturen seien ineffizient und stark reformbedürftig, sagte Tschirf. Bei der Produktivität und der Effizienz schneide Wienstrom im Vergleich zu anderen österreichischen Energieunternehmungen schlecht ab. Es sei klar, dass langfristig der Personalstand reduziert werden müsse. Tschirf erinnerte daran, dass für eine Verschränkung oder einen Verkauf von Anteilen von Wienstrom auch die Zustimmung der Belegschaftsvertreter nötig sei. Er könne nur hoffen, dass diese auch wirklich im Sinne und im Interesse der Belegschaft und des Unternehmens handeln.

Den KWK-Zuschlag bezeichneten die beiden ÖVP-Politiker als unsozial und ungerecht. Die Höhe des Zuschlages werde auch von Experten heftig bekämpft. Die beiden Politiker erinnerten daran, dass die Stadt Wien als alleiniger Eigentümer der Wiener Stadtwerke die Umwandlung des Unternehmens in eine börsennötierte Aktiengesellschaft durchführen könne.

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