Wiener VP zu Stromlösung (1): Wien hat Schlüsselrolle bei Stromgipfel

Wiener VP-Chef GÖRG sieht Fusion der ostösterreichischen EVUs als einzige Überlebenschance

Wien (ÖVP-Klub) Der Stadt Wien - und damit dem Wiener Bürgermeister -kommt in den Verhandlungen um eine österreichische Stromlösung eine Schlüsselrolle zu. Wien und die städtischen Energieversorger haben sowohl die wirtschaftliche, als auch die politische Kraft, um die Ergebnisse dieses Stromgipfels maßgeblich zu beeinflussen. "Entscheidend dabei ist nur der politische Wille der Stadtregierung", hält der Wiener VP-Chef Bernhard GÖRG fest. "Statt Lippenbekenntnissen und der Panikmache vor ausländischen Übernahmen bedarf es nun eines klar artikulierten Willens und der ernsthaften Bereitschaft eine österreichischen Stromlösung herbeizuführen." Aus Görgs Sicht ist mittelfristig ein vollständige Fusion der (ost)österreichischen Energieversorger die einzige ernsthafte Option um das Überleben der Stromwirtschaft ohne ausländische Beteiligung zu sichern.

Bürgermeister ist persönlich gefordert

"Ich lese nur immer wieder in diversen Medien, dass der Wiener Bürgermeister gegen ausländische Übernahmen wettert", so GÖRG weiter. "Ich konnte aber bisher nicht erkennen, dass er sich auch politisch ernsthaft für eine österreichische Lösung einsetzt." Nun sei es an der Zeit mit offenen Karten zu spielen. Dieser Gipfel sei entscheidend für das Überleben der österreichischen Energieunternehmungen und Wien könne einen guten Teil dazu beitragen, dass dieser Gipfel auch erfolgreich ist.

GÖRG forderte daher auch eine persönliche Teilnahme des Wiener Bürgermeisters an den Verhandlungen des Stromgipfels. "Er braucht hier gar nicht erst den Herrn Stadtrat oder den Chef von Wienstrom vorschicken, er persönlich ist gefordert, die Interessen der Konsumenten zu vertreten und in die Gespräche einzubringen. Eine österreichische Stromlösung ist auf allen Ebenen Chefsache."

Auf Dauer, so GÖRG weiter, sei eine tatsächliche Fusion der (ost)österreichischen Energieunternehmungen auch der einzige Weg, um das Überleben der österreichischen Stromanbieter zu sichern. "Die Wiener ÖVP will eine echte Fusion, zumindest in Ostösterreich. Das ist nebenbei bemerkt auch die einzige Lösung, die sich positiv auf die Endverbraucherpreise auswirken kann."

Die Zeit der Spielchen und dem Austausch persönlicher Eitelkeiten zwischen den Stromanbietern bzw. den Ländern sei nun vorbei. "Es geht ans Eingemachte, das muss allen Beteiligten bewusst sein. Dieser Stromgipfel ist die letzte Chance für eine Einigung im Sinne der österreichischen Wirtschaft und der Konsumenten. Niemand hat etwas davon, wenn Wienstrom jetzt noch ein paar Jahre eigenständig bleibt, dann aber zerfällt und somit tausende Arbeitsplätze in Gefahr geraten."

(Forts.)

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