Jarolim zu Medienenquete: Meinungsfreiheit kann und darf auch weh tun!

Wien (SK) "Die vorgespielte Wehleidigkeit, die die FPÖ heute bei ihrer Pressekonferenz zur Medienenquete des Justizministers an den Tag gelegt hat, dient offenbar dazu, unangenehme Wahrheiten in gewohnter Art unter den Tisch zu kehren", erklärte SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die FPÖ müsse sich mit der Tatsache abfinden, "dass nicht alle - auch nicht in den Medien - nach ihrem Mund reden wollen und müssen", monierte Jarolim und erklärte in Richtung Sichrovsky und Böhmdorfer: "Meinungsfreiheit kann - und darf - auch weh tun!"****

Bezeichnend ist für Jarolim allerdings die Tatsache, dass Professor Twaroch erst nachdem FPÖ-Generalsekretär Sichrovsky die Pressekonferenz bereits für beendet erklärte, seine Fachmeinung zu dem bei der Pressekonferenz diskutierten Brief Jarolims an die ausländischen Experten der Medienenquete äußern durfte. Nach Meinung Twarochs war das Schreiben, das Sichrovsky zuvor als "faschistoid" bezeichnet hatte im Rahmen der Meinungsfreiheit. "Alles andere", so Jarolim abschließend, "habe ich bereits bei meiner Pressekonferenz vor zwei Tagen deponiert." (Schluss) up

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