Grüne fordern Bevorrangung für die Straßenbahn

Wien, (OTS) Im Zuge der Diskussion um eine Tariferhöhung bei den Wiener Linien habe Vbgm. Rieder zugesagt, eine betriebswirtschaftliche Prüfung durchzuführen, leitete am Freitag Klubobmann Mag. Christoph Chorherr ein Pressegespräch der Grünen ein. Wie er dabei sagte, sei es möglich, durch Maßnahmen, die im Bereich der Stadt Wien liegen, Kosten zu vermeiden.

Anhand von Bildern skizzierte er, wie voll eine Straße mit Autos ist, wie leer allerdings, wenn man die Autos wegrechnet und nur die Personen zählt. Daher stelle sich die Frage, wie man Ampelschaltungen richtig organisiert und wer Grün bekommen soll. Manche Straßenbahnen, die auf eigenen Geleisen unterwegs wären, würden laut Fahrplan bis zu 30 km/h zurücklegen, andere Linien wie beispielsweise der "D-Wagen" lediglich 11,9 km/h. Sollte es gelingen, auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20-22 km/h zu kommen, wäre dies ein schöner Erfolg.

Nach den Vorstellungen Chorherrs sollten Straßenbahn und Bus automatisch an geregelten Kreuzungen "Grün" bekommen. Dies würde nicht nur eine wesentliche Beschleunigung nach sich ziehen, bei gleicher Kapazität könnten auch Züge eingespart und daher Kosten minimiert werden. Auf diese Weise würde es auch gelingen, einen Teil der Autofahrer zum Umsteigen auf "Öffis" zu bewegen. "Eine Bevorrangung der Straßenbahn hätte somit die gleiche Wirkung wie eine Tariferhöhung, es käme mehr Geld herein", sagte Chorherr. Daher kündigen die Grünen an, Tariferhöhungen nicht zur Kenntnis zu nehmen und zu diesem Thema entsprechende Anträge einzubringen.

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